© Moritz Küstner

Petra Pinzler

Korrespondentin in der Hauptstadtredaktion, DIE ZEIT
Hamburg, Washington, Brüssel, Berlin: In diesen vier Städten durfte ich in den vergangenen Jahren für DIE ZEIT arbeiten – mal für das Politikressort, mal für die Wirtschaft. Und genau das reizt mich immer noch: Geschichten schreiben, die zwischen den beiden Ressorts liegen. Erklären, wie politische Entscheidungen getroffen werden und wen sie treffen.

Das treibt mich an

Neugierde! Ich möchte verstehen, wie Politik funktioniert: Warum Entscheidungen fallen oder auch nicht. Wer sich in diesem hochkomplexen System durchsetzt, wer die Gewinner sind und wer die Verlierer. Wenn ich das auch noch so aufschreiben kann, dass sich meine Leser bei der Lektüre gut unterhalten fühlen – wunderbar!

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Im vergangenen Jahr hat mich die Handelspolitik beschäftigt, Abkommen wie TTIP, Ceta, Tisa. Erst hat die unglaubliche Geheimniskrämerei meine Neugierde geweckt. Und dann wollte ich wissen, ob und wie man diese Politik besser und demokratischer gestalten kann.

Diese Recherche hat etwas verändert

Ein Dossier, das ich gemeinsam mit zwei wunderbaren Kollegen über Investorenschutz und Schiedsgerichte (ISDS), die viele Handelsabkommen beinhalten, geschrieben habe. Das hat die Debatte in Deutschland beflügelt. Inzwischen will sogar die EU-Kommission das System reformieren.

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