Michael Rutschky

  • Artikel

Merve Verlag: "Wir sind keine Profis"

So wild war West-Berlin: Philipp Felsch erzählt von den Leseratten des legendären Merve Verlags, die französische Theorie importierten und deutschen Geist verwandelten.

Darum in die Ferne schweifen

Zum 50. Geburtstag der Goethe-Institute: Wie Dichter zu Diplomaten, Touristen zu Repräsentanten werden und dabei allgemeines Staunen entsteht

O seltsames Volk der Leser!

Warum sind historische Romane so beliebt? Michael Rutschkys Streifzug durch die neuere Produktion

Arbeiten auf Papier

Als vor zwei Jahren der kleine Boettcher-Verlag in Düsseldorf Wyndham Lewis’ Roman "Rache für Liebe" (1937 zum ersten Mal erschienen) herausbrachte, rauschte es im Blätterwald, wie man so sagt.

Amerikanischer Enthusiasmus

Literarische und photographische Reportage: James Agee und Walker Evans berichten über drei Pächterfamilien

Fritz in Not

Das Genre der Biographie genießt bei uns nur geringes Ansehen, insbesondere die Biographie von Kultu

Der deutsche Intellektuelle lacht über seine Verhältnisse, behauptete Manfred Seiler in der vorletzten Ausgabe. Michael Rutschky und Robert Gernhardt setzen die von der ZEIT angezettelte Humordebatte gnadenlos fort.: Die Wende, das Gelächter und die Schwerliteratur

Manfred Seilers Attacke auf den Haffmans Verlag und die Neue Frankfurter Schule, deren Sympathisant ich bin, möchte ich nicht Punkt für Punkt parieren – von gewissen Ausnahmen abgesehen, wo ers allzu arg treibt: So halte ich es für groben Unfug, daß, wie er behauptet, eine Art Haffmans-Durchschnittstext existiert, daß sich die Bücher von Henscheid wie von Gernhardt wie von Hermann Kinder wie von Axel Marquardt lesen.