In Italien ist die Stimmung gekippt: Im Zweifel sind immer Frau Merkel oder Doktor Schäuble Schuld. Überhaupt ist die Eurokrise eine Deutschland-Krise. Ein Frontbericht
Italien war einmal eines der schönsten Länder der Erde. Dann kamen Wirtschaftskrise, Spekulanten und Korruption. Jetzt muss man die Reste vor den Italienern retten.
Venedig hält dem Ansturm der monströsen Kreuzfahrtschiffe kaum mehr stand. Der Massentourismus rechne sich, meinen Befürworter. Doch die Proteste werden immer lauter.
Emanuele Brusca, der heute unter einem anderen Namen irgendwo in
Italien lebt, spricht über seine Rolle als Mitglied einer führenden
Mafiafamilie, über seinen Bruder Giovanni und den gefährlichen
Bruch mit der Vergangenheit
Giovanni Brusca war ein besonders brutaler Mafiaboss - und der
erste, der die Seite wechselte. Auch sein Bruder Emanuele packt
aus: Zum ersten Mal spricht einer der wichtigsten Kronzeugen
Italiens über sein Leben
Lavendelduft und Licht: Sechs Zimmer und ein Garten gehören zum Wohnhaus von Alma Mahler-Werfel. Heute ist es ein bezauberndes Hotel in einem stillen Winkel von Venedig.
Ein Gespräch mit dem italienischen Komiker und Regisseur Roberto Benigni über sein Verhältnis zu Silivo Berlusconi, Sex in den Zeiten des Irak-Kriegs und seinen neuen Film "Der Tiger und der Schnee"
"Baarìa" verklärt Sizilien, was Berlusconi toll findet, dessen Produktionsfirma den Film finanziert hat. Selbst die Tourismusbehörde freut sich – und wohl auch die Mafia.