Tom Sundermann

Freier Journalist aus München
Tom Sundermann berichtet seit Jahren von dem Prozess gegen den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) vor dem Münchner Oberlandesgericht und schreibt darüber auf ZEIT ONLINE im NSU-Blog.
NSU-Prozess: Wie Beate Zschäpe ihre letzte Chance vergibt

Höchst einfach: Die Kernfrage ist in dem Fall nicht ob, sondern was und wann Zschäpe gesprochen hat.

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NSU-Prozess: Die Selbstverteidigung der Anwälte

Die Argumente in Sachen Brandstiftung sind an diesem Tag von den Anwälten gar nicht aufs Tapet gebracht worden. Wir können also allenfalls spekulieren, wieso die Verteidiger die Interpretation als Mordversuch nicht gelten lassen wollen. Wäre Ihnen ein mit Spekulationen gespickter Bericht objektiver erschienen?

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NSU-Prozess: Das Mammutverfahren

Der Aufwand eines Prozesses wächst nicht linear mit der Zahl der Todesopfer.

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NSU-Prozess: Nur zugeben, was absolut nicht zu leugnen ist

Pflichtverteidiger sind Wolfgang Stahl, Wolfgang Heer, Anja Sturm und der später hinzugekommene Mathias Grasel. Nur der Anwalt Hermann Borchert ist Wahlverteidiger.

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Amoklauf von München: "Ihr werdet exekutiert"

Nicht, dass es mir bekannt wäre.

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Amoklauf von München: "Ihr werdet exekutiert"

Ja. Wir haben die entsprechende Quellen eingesehen.

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"Tod einer Polizistin": Schaurige Nummernrevue der Widersprüche

Ich fordere nichts. Ich berichte und kommentiere.

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NSU-Mord in Kassel: Nichts gehört, nichts gesehen oder doch schlicht gelogen?

Gewusst hat das kaum jemand. Geglaubt haben es viele. Und die konnten sich nicht auf eine minutiöse Untersuchung stützen, sondern nur auf Verdachtsmomente.

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NSU-Prozess: Şimşeks Mörder waren im Blutrausch

Mehrere weisen im Forum auf einen angeblichen Widerspruch zwischen "Kaltblütigkeit" und "Blutrausch" hin. Kaltblütig handelt jemand, der "sich nicht durch irgendwelche Skrupel oder etwaiges Mitgefühl beirren oder zurückhalten" lässt (Duden). Läge hier ein Widerspruch vor, wäre ein Blutrausch ein Zustand der Selbstreflektion und des Mitleids.

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NSU-Prozess: Carsten S. hat wenig zu sagen

Das ist so nicht richtig:

1. Die Pistole gab S. seinem Geständnis zufolge zwar in die Hände von Mundlos und Böhnhardt, stellte sie damit jedoch dem Trio zur Verfügung. Die Aussage ist also sinnwahrend.

2. Dass kein Schalldämpfer übergeben wurde, wird hier nicht behauptet.

3. Auf das in der Anklage verwendete Asservat wird hier gar nicht eingegangen. Auch wird nicht behauptet, dass mit der übergebenen Pistole Menschen erschossen wurden.

Die Anklage wird übrigens nicht von einer Generalstaatsanwaltschaft, sondern von der Bundesanwaltschaft geführt.

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