Tom Sundermann

Freier Journalist aus München
Tom Sundermann berichtet seit Jahren von dem Prozess gegen den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) vor dem Münchner Oberlandesgericht und schreibt darüber auf ZEIT ONLINE im NSU-Blog.

NSU-Verfahren: Der zermürbende Terrorprozess

Fünf Jahre dauert der NSU-Prozess in München mittlerweile. Ein Ende ist abzusehen – doch das lange Verfahren habe Beteiligte und Opfer aufgerieben, schreiben Beobachter.

© [M] Johannes Simon/Getty Images

NSU-Prozess: Das Mammutverfahren

24.500 Zuschauer, 28 Millionen Euro Extrakosten: Seit fünf Jahren beschäftigen die Morde des NSU die Justiz. Wer den Prozess in Zahlen sieht, versteht sein Ausmaß besser.

© Tobias Hase/dpa

NSU-Prozess: Aus Versehen Terrorhelfer?

Carsten S. soll die Mordwaffe des NSU beschafft haben. Seine Anwälte argumentieren in ihrem Plädoyer, dass er kein überzeugter Nazi sei. War er wirklich ahnungslos?

NSU-Prozess: NSU-Prozess

Zschäpes Verteidiger stellt sie in seinem Plädoyer als Opfer dar. Damit habe er sich verschätzt, sind sich die Kommentatoren einig. Die Anklage gerate kaum ins Wanken.

© Michaela Rehle/Reuters

Beate Zschäpe: Anwalt im Angriffsmodus

Das Plädoyer für die NSU-Angeklagte Zschäpe geht weiter. Viel Substanz kann ihr Verteidiger Borchert nicht bieten – umso aggressiver geht er die Ankläger an.

© Peter Kneffel/dpa

NSU-Prozess: Die Zweifel an Zschäpes Schuld

"Unsinn", "Ratespiel", "Fake News": Mit teils drastischen Worten stellt Zschäpes Verteidiger jeden Verdacht gegen sie in Frage. Er will Zweifel an den Beweisen schüren.

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