© Martina van Kann

Ulrich Schnabel

Redakteur im Ressort Wissen, DIE ZEIT
Physiker. Seit 1993 bei der ZEIT. War u. a. stellvertretender Ressortleiter und Textchef, schreibt über ein breites Themenspektrum, von der Astrophysik über die Hirn- und Bewusstseinsforschung bis zur Religion. Wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Bücher: "Die Vermessung des Glaubens" (2008), "Muße. Vom Glück des Nichtstuns" (2010), "Was kostet ein Lächeln?" (2015) Mehr: www.ulrichschnabel.de

Das treibt mich an

Problemen wirklich auf den Grund gehen (und nicht nur schnell eine These dazu 'raushauen), Klarheit in unübersichtlichen Situationen erzeugen, wissenschaftlich komplexe Zusammenhänge verständlich erklären.

Da komme ich her

Von der Ausbildung her Physiker bin ich es gewohnt, grundlegende Fragen zu stellen – nicht nur dazu, was "die Welt im Innersten zusammenhält", sondern auch zum menschlichen Verhalten und zu gesellschaftlichen Prozessen.

Dieses Ereignis hat mich journalistisch geprägt

Das Leben. Immer wieder neu.

Diesem Thema widme ich die meiste Zeit

Dem Bemühen, unsere beschränkte Weltsicht zu erweitern – selbst wenn das nur millimeterweise mögich ist.

Das mache ich jenseits von meiner Arbeit

Muße – in den verschiedensten Formen.

Mit diesem Menschen hatte ich als Journalist einen unvergesslichen Moment

Von den vielen unvergesslichen Momenten war vielleicht der bizarrste mein Besuch bei dem kanadischen Hirnforscher Michael Persinger, der versucht, mit magnetischer Hirnstimulation Gotteserfahrungen zu erzeugen.

Diese Recherche hat etwas verändert

Als einer der ersten Journalisten habe ich ab 1997 kontinuierlich über Fälschung in der Wissenschaft berichtet und damit das Thema immer wieder auf die Tagesordnung (nicht nur der DFG) gesetzt

Meine wichtigsten Artikel

© Toby Melville/Reuters

Resilienz: Wie überlebt die Seele ein Attentat?

Ein Anschlag, der Tod eines Angehörigen: Erlebnisse, an denen mancher zerbricht. Doch manche macht so ein Schlag stärker. Nach deren Geheimnis suchen Resilienz-Forscher.

Weitere Artikel

© Charlotte Sattler (aus der Arbeit "anders normal - Karl-Uwe")

Inklusive Pädagogik: Geht alles anders

Henri wollte mit Down-Syndrom aufs Gymnasium. Das löste eine bundesweite Debatte aus. Was wurde aus ihm?

© Danel/plainpicture

Tania Singer: Mitgefühl im widrigen Alltag

Tania Singer predigte Empathie und Mitgefühl, ihre Mitarbeiter berichteten von Schikane und Mobbing. Was bedeutet ihr Rücktritt für die Meditationsforschung?

© Martin Roemers/Visum

Schnelligkeit: Wer kommt bei dem Tempo noch mit?

Die Welt beschleunigt sich immer rasanter. Das wirbelt alles durcheinander. Was man verstehen muss, um entspannt damit umzugehen.

© Martin Pope/Camera Press/laif

Stephen Hawking: Ein Treibstoff namens Zuversicht

Vielen fehlt der Glaube daran, dass alles gut wird. Wie man trotz widrigster Umstände zuversichtlich bleibt und wieso das hilft, zeigt das Beispiel Stephen Hawking.

Helga Nowotny: "Die Ungewissheit umarmen"

Die Welt spielt verrückt, der Fortschritt macht nur Stress – da sehnen sich viele nach der guten alten Zeit. Schluss damit!, sagt die Soziologin Helga Nowotny.