© Moritz Küstner

Michael Thumann

Außenpolitischer Korrespondent in der Hauptstadtredaktion, DIE ZEIT
DIE ZEIT hat mich viel herumgeschickt. Während der Krimkrise 2014/15 saß ich oft im Moskauer Büro, das ich schon von 1996 bis 2001 leitete. Bis 2013 war ich Nahost-Korrespondent in Istanbul. Während des Jugoslawienkriegs reiste ich über den Balkan. Zwischendurch war ich in Hamburg, zuletzt bis 2007 als Außenpolitik-Koordinator. Jetzt reise ich von Berlin aus in die Krisenregionen rund um Europa.

Da komme ich her

Ich bin in Hamburg aufgewachsen und in Berlin erwachsen geworden.

Dieses Ereignis hat mich journalistisch geprägt

Der Zusammenbruch der Sowjetunion und der Jugoslawienkrieg waren die historischen Ereignisse, die mich veranlassten, nicht an der Universität Historiker zu werden, sondern Journalist bei der ZEIT.

Transparenzhinweis

Mitglied im Beirat der Deutsch-Türkischen Jugendbrücke; im Deutsch-Russischen Forum e.V.; in der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde e.V.

Meine wichtigsten Artikel

Türkei und Russland: Die neue orientalische Frage

Das gute Verhältnis von Putin und Erdoğan war eine Anomalie im türkisch-russischen Verhältnis. Kehren sie nun zum schlechten Zustand der letzten 400 Jahre zurück?

Weitere Artikel

Russland-Ukraine-Konflikt: Das europäische Dilemma

EU und Nato können ihre Erweiterungspolitik nicht aufgeben und Osteuropa gegen dessen Willen Russland überlassen. Doch sie fortzuführen würde neue Krisen auslösen.

Autoritäre Regime : Zähe Diktatoren

Autoritäre Regime zeigen gerade eine erstaunliche Widerstandsfähigkeit. Im liberalen Westen sollte man sich damit auseinandersetzen – und nicht auf ihr Ende spekulieren.

© Hani Mohammed

Jemen: Saudi-Arabien fehlt die Exit-Strategie

Viele Menschen im Jemen leiden Hunger. Schuld daran ist keine Dürre, sondern Politik. Saudi-Arabien führt einen erbarmungslosen Krieg – in dem der Westen mitmischt.

Erster Weltkrieg : Achtung: Nationalisten!

Der Erste Weltkrieg wurde von Nationalisten entfesselt. Auch heute regieren wieder auf die eigene Nation fixierte Staatschefs – zulasten des Multilateralismus.