Peer Teuwsen

Eveline Widmer-Schlumpf: Vernunft ist Verrat

Sehr geehrte Tiffany

Danke für Ihre Stellungnahme, die mich aber ein bisschen verwirrt. Haben Sie den Artikel genau gelesen? Es handelt sich doch gerade um eine Verteidigung des Vorgehens und der Analyse von Frau Widmer-Schlumpf.

Mit besten Grüßen

Peer Teuwsen

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Schweiz: Das Schicksalsjahr

Sehr geehrter ExAbonnent Lesen Sie einfach weiterhin DIE ZEIT und Sie werden sehr bald schon darin eine Besprechung von Herrn Zieglers Buch finden können. Zudem spricht am 15. Oktober im Zürcher Kaufleuten Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der ZEIT, mit Jean Ziegler über sein neues Buch. Dazu sind Sie natürlich herzlich eingeladen.

mit besten Grüßen

Peer Teuwsen

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Schweizer Schlosshotel: Ein Palast im Niemandsland

Ein hübsches Pseudonym haben Sie, Herr Ueli Zwingli! Mich als Verantwortlicher der Schweizer Ausgabe der ZEIT würde ernsthaft interessieren, warum man einen Artikel wie diesen als Schweiz-Bashing lesen kann. Hier steht doch nichts als die Wahrheit, die mir übrigens von mehreren Besuchern des Maloja-Palastes bestätigt wurde. Ich bitte um Aufklärung. Beste Grüße, Peer Teuwsen

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Arbeitsbedingungen: Bist du lushig?

5. LUSH sagt, in der Schweiz würden keine Produkte von LUSH an Menschen getestet. Das hat der Artikel in der ZEIT auch nicht behauptet.

6. LUSH behauptet, MitarbeiterInnen und Weihnachtselfen würden nicht in der im Artikel beschriebenen Art trainiert. DIE ZEIT bleibt bei ihrer Darstellung, die von Ehemaligen gestützt wird.

7. LUSH behauptet, in Europa würden keine Shops in Flughäfen betrieben, sie würden bereits vor Jahren geschlossen. Der Artikel basiere auf alten Informationen, die heute keine Gültigkeit mehr haben. DIE ZEIT sagt: Der Artikel sagt das gar nicht. Dafür lohnt es sich für Lush-Fans beispielsweise im Orlando Airport einen Zwischenstopp einzulegen. Die Telefonnummer der Lush Airport-Filiale ist 1 407.825.3174.

Peer Teuwsen, DIE ZEIT

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Arbeitsbedingungen: Bist du lushig?

DIE ZEIT kann die Gegendarstellung von LUSH Schweiz so nicht stehen lassen, weil sie nicht den Tatsachen entspricht und auch Behauptungen zu Dingen aufstellt, zu denen sich der Artikel gar nicht äussert.

1. Wie die im Artikel eingefügten Gegendarstellungen des Unternehmens veranschaulichen, gibt der Autor beide Seiten wieder. Eine "vorgefasste Meinung" zu unterstellen ist nicht haltbar. Vielmehr wurde wochenlang massiv recherchiert. Die Tatsachen sind durch Dutzende von Dokumenten und Protokolle belegt.

2. LUSH behauptet, der Artikel vermische zeitliche Abläufe und geographische Grenzen. Tatsache ist, dass LUSH ein weltweit operierendes Unternehmen ist, welches seine Aktionen und Verkaufsstrategien analog in verschiedenen Ländern durchführt und international mit der englischen Geschäftsführung. Deshalb muss eine Darstellung länderübergreifend sein.

3. Zum Stundenlohn bei LUSH äussert sich der Artikel nicht.

4. LUSH behauptet, die Teilnahme an Kampagnen und Parties sei für alle MitarbeiterInnen freiwillig. DIE ZEIT sagt: Die Freiwilligkeit von durch Vorgesetzten angefragten Leistungen Angestellter, also "abhängig Beschäftigter", ist seit jeher ein heikles Thema. Fakt ist, dass übereinstimmend alle berichterstattenden Ehemaligen sich von LUSH wiederholt gedrängt fühlten zu "freiwilligen Leistungen". Das gemeinsame "Mut Antrinken" mit Sekt vor dem Go Naked Day 2008 in München ist exemplarisch.

Peer Teuwsen, DIE ZEIT, Büroleitung Schweiz

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Deutsch-schweizerisches Verhältnis: Nicht ohne meinen Bruder

Sehr geehrter maswiss

Ich bin verantwortlich für die Schweizer Ausgabe der ZEIT und danke Ihnen für Ihre Nachricht. Natürlich ist es nicht so, dass wir irgendjemand beleidigen wollen. Im Gegenteil. Finden Sie nicht, dass die Nagetiere dem Adler nicht ein kleines bisschen überlegen sind? Ich lebe übrigens seit über 35 Jahren in der Schweiz und bin schweizerisch-deutscher Doppelbürger.

Mit bestem Gruß

Peer Teuwsen (peer.teuwsen@zeit.de)

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Schweizer Kurort: Der Geruch des Geldes

Haben Sie Dank für Ihren Kommentar. Ja, der Teufel liegt wirklich im Zahlendetail. Denn Ihre Rechnung beginnt im Jahre 2000. Rechnet man dagegen ab 2003, als St. Moritz noch 5500 Einwohner hatte, ist die Einwohnerzahl keineswegs um 2 Prozent gestiegen, sondern um 10 Prozent geschrumpft. Und: Noch liegen die aktuellen Einwohnerzahlen für 2009 nicht vor. Es ist aber so, dass dieses Jahr wieder viele weggezogen sind. Ich bitte Sie, dies zur Kenntnis zu nehmen.

Mich würde auch interessieren, wie Sie zu Ihren pauschalen Einschätzungen bezüglich der Schweizer Seiten der ZEIT kommen. Melden Sie sich doch unter: peer.teuwsen@zeit.de. Das würde mich freuen.

Mit bestem Gruss

Peer Teuwsen, DIE ZEIT, Büroleitung Schweiz

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Steueroase: Der böse Onkel

Es ist ja schön, dass man in diesem Forum anonym bleiben kann, sehr geehrte Malicia. Ich muss Ihnen aber leider sagen, dass Sie Unrecht haben. Laut einer Anfang der Woche publizierten OECD-Studie liegt die durchschnittliche Steuerbelastung inkl. Sozialabgaben (was auch Steuern sind) in Deutschland bei 52 Prozent. Damit ist die Belastung eines deutschen Arbeitnehmers die dritthöchste aller OECD-Länder.

mit freundlichen Grüßen

Peer Teuwsen

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