Tipps für Mediziner und Naturwissenschaftler

Ethik in der Medizin: Mit der neuen Approbationsordnung wurde das Querschnittsfach "Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin" eingeführt. Jetzt ist ein gleichnamiges Lehr- und Studienbuch zu diesem Themenbereich im Handel. Erarbeitet wurde es an Instituten der Unis in Bochum, Düsseldorf und Mainz; es ist im Suhrkamp Verlag erschienen und kostet 16 Euro.

Stellenfinder: Die Online-Stellenbörse jobvector vermittelt Jobs in den Life Sciences. Interessenten können per Stichwort nach Angeboten suchen. Es ist auch möglich, kostenlos den eigenen Lebenslauf zu hinterlegen. Die persönlichen Kontaktdaten sind dabei chiffriert, sodass man erst bei Anfragen von Firmen entscheiden muss, ob man sie freischaltet. Im Internet: www.jobvector.de

Labor-Reise: Eine Bio-Landkarte für Deutschland, Österreich und die Schweiz bietet der Online-Auftritt des Laborjournals. Dort ist verzeichnet, wo es welche biomedizinischen Arbeitsgruppen und Forschungsschwerpunkte gibt. Im Internet: www.laborjournal.de

Max-Wissen: Die Max-Planck-Gesellschaft hält Reportagen, Filme und Fachwissen zum Downloaden bereit, auch aus den Lebenswissenschaften. Im Internet: www.max-wissen.de

Biologie bilingual: Ein entsprechendes deutsch-englisches Wörterbuch kann über den Verband deutscher Biologen (VdBiol) bestellt werden. Mit 34,90 Euro ist es allerdings nicht ganz billig. Direktbestellung im Internet unter www.biologie-bilingual.de

Medizinstudium: 2947 Bewerber um einen Medizinstudienplatz gaben in diesem Wintersemester Berlin als Erstwunsch an, damit liegt die Hauptstadt vorn. Auf Platz zwei und drei bei den Erstwünschen folgen Göttingen und Dresden. Die Berliner Hochschulmedizin hatte von vornherein angekündigt, bei ihrem Auswahlverfahren nur Erstwünsche zu berücksichtigen.

Reformierter Studiengang: Die Heidelberger Zahnmediziner haben ihren Studiengang gründlich renoviert. Er heißt jetzt "Heicudent" und soll die Studenten besser auf die Anforderungen im Praxisalltag vorbereiten. Dabei helfen unter anderem Kleingruppen, Schauspieler, die Patienten simulieren, sowie mehr Angebote in neuen Fächern wie Alterszahnheilkunde und präventive Zahnheilkunde.

Text: Nadja Kirsten.