Hausarbeiten müssen geschrieben, Referate müssen gehalten und Freunde wollen besucht werden - Studenten stehen unter einem großen Leistungsdruck. Der Druck wird stärker, wenn einige Universitäten ihn zum festen Bestandteil ihrer Lehre machen. Zum Beispiel wie die renommierte Universität Berkeley in den USA. Dort gilt Stress als Teil der Kultur . Für manche wird der Druck zu groß. Dann wird plötzlich alles zuviel, ein riesiger Berg türmt sich auf, der scheinbar nicht mehr zu bewältigen ist. Oft hilft schon das richtige Zeitmanagement , um den Alltag wieder selbst zu kontrollieren. Wenn auch die versagen, liegt das Problem oft tiefer und es ist nötig, die professionelle Hilfe eines Therapeuten in Anspruch zu nehmen. Psychologische Hilfe macht schon im Studium Sinn, denn nach der Uni sieht es kaum besser aus. Viele Chefs haben kaum soziale Fähigkeiten , daher wachsen Druck und Stress am Arbeitsplatz. Die Folge sind häufig psychosomatische Erkrankungen der Angestellten. Wie befreit wirkt dagegen Christian Schüles Reise zu Menschen, die ihr Leben langsamer leben. Sie beweist: wer alles ein wenig langsamer macht, ist entspannter und hat trotzdem genug Zeit für alles Wichtige im Leben. Und in den kleinen Bruchstellen des Alltags, die nicht durch und durch organisiert sind, tut sich oft Wunderbares auf.