Die Frage, die alle Studenten in Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Baden-Württemberg und Bayern interessiert: Wer muss wann und wo keine Gebühren zahlen?

1) Hamburg :
Doktoranden
Studenten im Praxis- oder Urlaubssemester
Behinderte
Soziale Härtefälle
Eltern von Kindern bis 14 Jahren
Hochbegabte (entscheidet die Hochschule im Einzelfall)

2) Niedersachsen :
Studenten im Praxis- oder Auslandssemester (wenn es sich dabei um Pflichtsemester im Sinne der Studienordnung handelt)
Doktoranden mit einem aus öffentlichen Geldern finanzierten Stipendium
Studenten im Urlaubssemester
Medizinstudenten im praktischen Jahr
Studenten der Niedersächsischen Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege
Eltern mit Kindern bis 14 Jahren
Studenten, die ein Familienmitglied pflegen
Von den Gebühren befreit ist außerdem jeder, der eine schwere Behinderung hat, lange krank war oder Opfer eines Verbrechens wurde.

3) Nordrhein-Westfalen :
Zunächst: Bafög-Empfänger, die weniger als zehn Semester studieren, denn Hochschulabsolventen in Nordrhein-Westfalen dürfen nicht mehr als 10 000 Euro Schulden haben - aus Bafög und Gebühren. Allein das Bafög überschreitet diese Grenze. Wer also einen Gebührenkredit aufnimmt, muss ihn nicht zurückzahlen. Zwei Drittel der Bafög-Empfänger sind faktisch von den Studiengebühren befreit.
Außerdem:
Studenten im Urlaubs- und Praxissemester
Medizinstudenten im praktischen Jahr
Doktoranden
Studenten der Studiengänge, die durch Drittmittel finanziert werden
Eltern von Kindern unter zehn Jahren
Engagierte Studenten in den Organen der Hochschule oder als Gleichstellungsbeauftragter
Studenten aus Ostwestfalen-Lippe: Hier haben sich fünf Hochschulen gemeinsam mit Sponsoren ein Förderprogramm aus Stipendien und studienbegleitenden Jobs ausgedacht. Weitere Infos unter www.studienfonds-owl.de

4) Hessen :
Hochbegabte (die Hochschulen dürfen den besten zehn Prozent Gebühren erlassen, müssen aber nicht)
Studenten im Praxis-, Auslands- oder Urlaubssemester
Medizin- und Pharmaziestudenten im praktischen Jahr
Eltern von Kindern bis 14 Jahren
Ausländische Studenten von Partneruniversitäten und ausgewählten Ländern