Das Problem: " Mein Mund ist ganz trocken!"

Die Lösung: " Beißen Sie sich leicht auf die Zungenspitze, schon haben Sie wieder Spucke. Damit der Speichel normal fließen kann, muss der Unterkiefer locker sein. Kaugummi kauen hilft – aber bitte nicht während des Vortrags! Auch der berühmte Frosch im Hals liegt am trockenen Mund. Am besten einmal kurz abhusten. Ständiges Räuspern reizt die Stimmbänder und wirkt störend. Ansonsten gilt: Machen Sie beim Reden den Mund auf!" Das rät die Sprecherzieherin Cornelia Schweitzer.

Das Problem: " Der blöde Beamer spinnt!"

Die Lösung: "Wenn der Beamer trotz richtig angeschlossener Kabel kein Bild zeigt, empfängt er kein Signal vom Laptop. Dann sollte man ›Fn‹ drücken in Kombination mit der Taste, auf der zwei kleine Monitore abgebildet sind – meist ist das ›F5‹ oder ›F8‹. Wenn die Menschen Eierköpfe haben, stimmt die Bildauflösung nicht. Im Handbuch oder im Menü des Beamers steht die Auflösung, auf die der Laptop umgestellt werden muss– das geht über Systemsteuerung, Anzeige. Bei unscharfem Bild: an der Linse des Beamers drehen." Das rät der IT-Fachmann Tobias Ketelsen.

Das Problem: " Ich habe einen Blackout!"

Die Lösung: "Jetzt bloß nicht zurückziehen und verzweifelt nach dem roten Faden suchen. Wichtig ist, im Reden zu bleiben. Sagen Sie ruhig: ›Ich muss mich kurz sortieren.‹ Versuchen Sie beim letzten Punkt anzuknüpfen und ihn zu wiederholen, so kommen Sie erneut in Schwung. Studenten, die große Angst vor Blackouts haben, können den Dozenten bitten, im Notfall einzuspringen. So gewinnen sie von vornherein Sicherheit – möglicherweise tritt der Notfall dann gar nicht ein." Das rät der Diplompsychologe Rainer Sturm.