Arbeitszeit: Im Arbeitsvertrag sollte die regelmäßige Wochenarbeitszeit festgehalten werden. In den meisten Unternehmen sind 35 bis 40 Wochenstunden üblich. Laut Arbeitszeitgesetz darf die tägliche Arbeitszeit nur in Ausnahmen acht Stunden überschreiten.

Befristung: Der Arbeitgeber legt fest, ob das Arbeitsverhältnis befristet oder unbefristet geschlossen wird. Ohne Grund dürfen Befristungen höchstens über zwei Jahre gehen und in dieser Zeit dreimal verlängert werden. Gibt es einen sachlichen Grund für die Befristung, etwa eine Elternzeitvertretung, kann der Arbeitgeber davon abweichen.

Gehalt: Die Bruttovergütung ist als Monats- oder Jahresgehalt angegeben. Neben einem Grundgehalt können dazu weitere feste oder leistungsabhängige Bestandteile, zum Beispiel Zulagen und Prämien, zählen. Ist nichts anderes im Vertrag geregelt, muss das Geld am letzten Werktag des Monats auf dem Konto sein.

Krankheit: Hier reicht im Vertrag ein Hinweis auf das Entgeltfortzahlungsgesetz. In diesem Gesetz ist bereits geregelt, dass der Arbeitnehmer seine Krankheit so schnell wie möglich mitteilen muss (also am besten gleich morgens anrufen) und dass der Arbeitgeber dazu verpflichtet ist, dem kranken Arbeitnehmer sechs Wochen lang das Gehalt weiterzuzahlen. Eine vertragliche Abweichung davon ist nur zugunsten des Arbeitnehmers wirksam, also wenn etwa durch einen Tarifvertrag eine längere Zahlung festgelegt ist als gesetzlich vorgesehen.

Kündigung: Im Arbeitsvertrag steht, mit welcher Frist das Arbeitsverhältnis von einer der beiden Parteien gekündigt werden kann. Nach der Probezeit sind dies – wenn nichts anderes vermerkt ist – vier Wochen zum 15. oder zum letzten Werktag des Kalendermonats. Es genügt auch ein Hinweis auf das Kündigungsschutzgesetz. Zum Teil werden aber auch längere Kündigungsfristen vereinbart, etwa zum Quartalsende.

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Nebentätigkeit: Der Arbeitgeber kann im Arbeitsvertrag verlangen, dass der Arbeitnehmer Nebentätigkeiten anmelden muss. Grundsätzlich darf man ansonsten an freien Tagen, im Urlaub oder auch nach Feierabend zusätzlich woanders arbeiten.

Ort: Meistens wird der Sitz des Arbeitgebers als Ort der Arbeitsausübung festgelegt. Muss man den Arbeitsort oft wechseln oder viel reisen, sollte das auch im Arbeitsvertrag erwähnt werden.

Probezeit: Sie ist Bestandteil vieler Arbeitsverträge. Während der Probezeit können Arbeitgeber und Arbeitnehmer prüfen, ob sich ihre Erwartungen erfüllen. Sie dauert meist sechs Monate, bei komplexeren Tätigkeiten kann sie bis zu neun Monate lang sein. Während der Probezeit können beide Seiten mit einer Frist von zwei Wochen grundlos kündigen. Laut Gesetz kann auch auf eine Probezeit verzichtet werden.

Schweigepflicht: Selbst wenn dieser Punkt nicht explizit im Vertrag auftaucht, ist man durch die gesetzlichen Treuepflichten als Arbeitnehmer dazu verpflichtet, über Betriebsinterna und Geschäftsgeheimnisse Stillschweigen zu bewahren.