Lieber nicht

Kopieren: Vorlagen aus dem Internet nur als Anregung nutzen, niemals genau übernehmen. Es kann immer passieren, dass so etwas auffällt, weil ein anderer Bewerber dieselbe Vorlage genommen hat.

Erzählen: Nicht das Leben chronologisch und ausführlich nacherzählen. Die Grundschulzeit und der Unterstufen-Chor interessieren niemanden mehr. Besser Themenblöcke bilden, etwa "Ausbildung", "Praxiserfahrung" und "Engagement" und jeden Block mit dem Aktuellen beginnen lassen.

Ganze Sätze: Ausformuliertes hat im Lebenslauf nichts verloren.

Lustige E-Mail-Adressen: Jeder sollte eine seriöse Mailadresse mit seinem Vornamen und Nachnamen angeben, schokobunny@yahoo.de ist nur etwas für Freunde, nicht aber für eine Bewerbung.

Familie: Die Anzahl der Geschwister und den Beruf der Eltern muss man nicht nennen, denn für den Masterstudienplatz ist das nicht wichtig.

Lücken: Sie fallen immer auf, also nichts vertuschen. Lieber selbstbewusst zu dem stehen, was man bislang gemacht hat. Wer ehrlich ist und schreibt, dass er nach dem Auslandssemester noch vier Monate in den USA oder durch Südamerika gereist ist, kann sogar positiv auffallen.

Extravagantes Layout: Keine Spielereien im Layout wie Unterstreichungen, farbig markierte Textstellen oder gar Grafiken. Das wirkt schnell selbstverliebt oder so, als wolle man vom Inhalt ablenken. Allein Rubriken und sehr wichtige Angaben wie die Durchschnittsnote kann man fetten.