Aufgaben

Die Aufgaben sollten so detailliert wie möglich aufgelistet sein. Häufig gibt es in diesem Zusammenhang eine Formulierung wie "diese und gleichwertige Aufgaben". Das lässt Raum für Diskussionen. Damit es später keinen Ärger gibt, sollte man im Vorfeld klären, was der Chef darunter versteht.

Gehalt

Die Bruttovergütung steht als Monats- oder Jahresangabe im Vertrag. Weitere Leistungen, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld, Gewinnbeteiligungen oder Prämien, sollten ebenfalls aufgeführt sein. Wenn Sonderzahlungen erwähnt wurden, aber nichts davon im Vertrag steht, sollte man nachhaken und die fehlenden Punkte aufnehmen.

Ort

"Der Arbeitnehmer wird derzeit am Betriebsort X eingesetzt. Der Arbeitgeber behält sich vor, ihn auch am Betriebsort Y zu beschäftigen." Solche Klauseln sind durchaus üblich. Am besten, man fragt nach, welche Standorte gemeint sind und wann so ein Wechsel vorkommen kann.

Dieser Text stammt aus dem ZEIT Campus Ratgeber, der am Kiosk erhältlich ist. Klicken Sie auf das Bild, um auf die Seite des Magazins zu gelangen.

Arbeitszeit

Die genaue Wochenarbeitszeit sollte auf jeden Fall im Arbeitsvertrag stehen. Vorsicht ist beim Verweis auf Überstunden geboten. Viele Firmen halten im Vertrag fest, dass der Arbeitnehmer verpflichtet ist, Überstunden zu leisten. Oftmals steht dabei, dass die Überstunden – jedenfalls bis zu einem bestimmten Umfang – mit dem Monatsgehalt abgegolten sind. Das heißt dann: Im Zweifel gibt es keinen Zuschlag. Besser also, es wird eine Vergütung für Überstunden genannt oder der Hinweis, dass diese durch Freizeit abgegolten werden können.

Probezeit

Eine Probezeit steht in den meisten Verträgen und kann drei bis sechs Monate dauern. Länger ist nicht erlaubt. Innerhalb dieser Testphase gelten nur zwei Wochen Kündigungsfrist für beide Seiten, auch ohne Angabe von Gründen. Nach der Probezeit beträgt die gesetzliche Kündigungsfrist vier Wochen und verlängert sich mit der Dauer der Beschäftigung.

Befristung

Wird jemand nur für eine bestimmte Zeit beschäftigt, muss das im Vertrag stehen. Ohne Grund sind Befristungen höchstens für zwei Jahre erlaubt und dürfen während dieser Zeit nur dreimal verlängert werden. Für begründete Befristungen, etwa bei einer Elternzeitvertretung, gilt das nicht.

Aufgezeichnet von Lisa Srikiow