Total unrentabel! Diesen Spruch musste sich schon Kant anhören. Maya hat Philosophie studiert und erklärt, warum sie Unternehmensberaterin statt Taxifahrerin wird.

Selbstgedrehte Zigaretten, ungepflegte Haare und schwarze Rollkragenpullover – Klischees gibt es über Philosophiestudenten genug. Aber wozu braucht man heute noch ein Seminar zur Philosophie des 17. und 18. Jahrhunderts? Und sind Philosophen wirklich nur zukünftige Taxifahrer?

Weil der Blick ins Vorlesungsverzeichnis außer Seminartiteln nicht viel verrät und Studienführer nur die halbe Wahrheit kennen, fragt ZEIT ONLINE in der Serie Was studierst du wirklich? bei denen nach, die es wirklich wissen müssen: den Studenten. In der ersten Folge erzählte die Informatikstudentin Sarah, was ihre Mutter wirklich über den Studiengang ihrer Tochter denkt. Nun sagt uns Maya, welches Klischee über Philosophen sie nicht mehr hören kann:

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Die Studentin

Die Studentin

Maya, 28, studiert im 8. Mastersemester Philosophie an der Humboldt-Universität Berlin. Beschäftigt sich mit Wichtigerem als der Realität.

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Philosophie

Hi Maya, sag mal: Hast du deinen Taxiführerschein schon gemacht?

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Hat der Prof das Gefühl, jemand redet über etwas, wovon er keine Ahnung hat, stellt er diese Frage. Denn Begriffe wie Moral, Leben oder Gerechtigkeit, mit denen wir arbeiten, müssen definiert werden. Die meisten Profs halten sich aber zurück und lassen die Leute reden – dann sage ich: Alter, du redest Quatsch!

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