Und wie war das noch mal mit dem goldenen Schnitt? Zwei Wissenschaftlerinnen, 13 Fragen zu schöner Musik, schöner Kunst und schönen Menschen: Beat the Prof!

Ilkay Isik und Iris Mencke sind Doktorandinnen am 2013 gegründeten Max-Planck-Institut für empirische Ästhetik in Frankfurt am Main. Hier wird in den drei Abteilungen Sprache und Literatur, Musik und Neurowissenschaften interdisziplinär erforscht, was wem warum und unter welchen Bedingungen ästhetisch gefällt und welche Funktionen ästhetische Praktiken und Präferenzen für Individuen und Gesellschaften haben.

 

Ilkay Isik interessiert sich besonders für neuronale Korrelate des ästhetischen Erlebens in der visuellen Domäne. Um zu erforschen, wie verschiedene neuronale Netzwerke miteinander interagieren, um ein ästhetisches Erleben zu generieren, führt sie behaviorale Studien und Experimente mit funktioneller Magnetresonanztomografie durch.

 

Iris Mencke forscht im Bereich der Wahrnehmung, der Verarbeitung und des ästhetischen Erlebens von Musik, insbesondere von Neuer Musik. Mit Methoden der qualitativen Sozialforschung untersucht sie phänomenologische Aspekte jenes ästhetischen Erlebens und möchte mithilfe von Magnetenzephalografie (MEG) mögliche stilspezifische neuronale Aktivitätsmuster ausfindig machen.