Dieser Text war als Blitzvortrag Teil des Z2X-Festivals in Berlin.
Ich möchte heute über Sex reden. Aber nicht hier. Und nicht mit euch, ich kenne euch ja gar nicht. Außerdem finde ich, dass euch mein Sexleben gar nichts angeht. Und mir wäre das peinlich, davor hätte ich Angst. Ich habe übrigens ständig Angst. Angst vor langen Flügen, Angst davor, jemand zur Begrüßung zu umarmen und der steckt nur die Hand aus, Angst vor euren Tweets zu dieser Rede.
Und ihr habt auch alle Angst, denn sonst wären sämtliche Bento-Redakteure arbeitslos. Glaubt man dem Internet, sind wir alle introvertiert, haben alle Angst vor Gefühlen, vor Terror, vor Beziehungen, vor Fliesen, die unordentlich installiert sind, und selbst an den Unis betteln erwachsene Studenten um Safe Spaces.
Ich finde Ängste höchst uninteressant. Ich finde Ängste generell in ihrer Daseinsstruktur ermüdend ähnlich: Man hat da so ein schlechtes Gefühl, und dann erzählt man davon im Internet und dann schreiben Nutzer drunter, wie mutig man sei, dazu zu stehen.
Ängste werden auch oft gelobt, denn ohne Ängste würden wir ja alle von einem Zehn-Meter-Turm in einen Pool ohne Wasser springen. Das ist natürlich Unsinn, kein Mensch braucht Ängste, wenn er über einen Quadratzentimeter Vernunft verfügt. Die kleine Stimme, die einem sagt: Wenn du da runterspringst, kannst du das Stand-up-Paddling dieses Jahr vergessen. Oder was ihr junge Menschen so für Hobbys habt.
Viele Parteien richten sich nicht an die Vernunft der Wähler, sondern nur an die Angst.
Aber viele Parteien richten sich nicht an die Vernunft der Wähler, sondern nur an die Angst.
Die AfD zum Beispiel behauptet von sich, sich ganz besonders gut mit Ängsten auszukennen. Ihre Wähler nennen sie ja zu Recht nicht "Kämpfer des Guten und Gerechten auf der Welt", sondern "besorgte Bürger". Nun ist es so, dass man Ängsten nicht chancenlos ausgesetzt ist. Psychologisch gibt es eigentlich nur eine Methode, sich von Ängsten zu befreien: und zwar Bento-Artikel zu schreiben.
Unsinn. Die einzige Methode, sich frei von Ängsten zu machen, ist die Konfrontation. Wer unter Klaustrophobie leidet, fährt am besten so lange U-Bahn, bis er jeden Witz der BVG-Kampagne kennt und sein Unbewusstes irgendwie geschnallt hat, dass öffentliche Verkehrsmittel zwar ein scheußliches, aber kein tödliches Umfeld sind.
Komisch eigentlich, dass gerade die Rechten immer gegen die hypersensiblen Bento-Linken hetzen, sich aber selbst einen deutschlandgroßen, abgezäunten Safe Space bauen möchten.
Wenn eine Partei damit angibt, sich den "Ängsten der Bevölkerung" zu widmen, ist das ja erst mal lobenswert. Wenn ein Deutscher ernsthaft Angst hat, dass jeder Immigrant mit Tötungswillen und Lkw-Führerschein nach Deutschland kommt, muss man sich darum kümmern. Psychologisch richtig wäre also Konfrontation: Man setze den armen besorgten Bürger mit einem Flüchtling an einen Tisch, serviere ihnen Tee, und lasse sie ihre Vorurteile durchbrechen. Niemand muss sich für seine Angst vor Terror und Fremden schämen, das meine ich ernst. Aber niemand muss deshalb gleich AfD wählen.
Denn das hier ist der Umgang der AfD mit der Angst: Vermeidung statt Konfrontation. Wenn einfach kein Flüchtling reinkommt, muss man keine Angst haben.
Eine ziemlich beschissene Scheintherapie, das wäre, als würde jemand zu seinem Psychiater sagen: Ich traue mich nicht mehr aus meiner Wohnung, und der Arzt würde mit freundlichem Gesicht vorschlagen: Dann bleiben Sie halt einfach drinnen hocken, bis Sie sterben.
Kommentare
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf überzogene Polemik. Die Redaktion/mp
Der Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen, wurde bereits entfernt.
amüsant auch die eigenart einiger "besorgter bürger" burkaträger mit der angstimplizierenden vokabel "gespenst" zu titulieren.....
Na, das ist doch noch harmlos (und recht akkurat, wie ich finde): http://www.macleans.ca/ge...
Realität vs mediale Hilfe
Eine ziemlich beschissene Scheintherapie, das wäre, als würde jemand zu seinem Psychiater sagen: Ich traue mich nicht mehr aus meiner Wohnung, und der Arzt würde mit freundlichem Gesicht vorschlagen: Dann bleiben Sie halt einfach drinnen hocken, bis Sie sterben.
Hübsche Metapher zur Verniedlichung berechtigter Sorgen auf Grund tatsächlicher Missstände. In unserer Stadt rät die Polizei seit Anfang des Jahres nach "Ereignissen" mit Tätern - wie würde es die WELT schreiben (?) - "verschiedener Herkunft", nicht mehr allein joggen zu gehen. Nach weiteren "Ereignissen" wird sich daran so schnell nichts ändern.
Was hat sich seit dem Sommer 2015 sonst noch so für mich persönlich, tatsächlich geändert?
Ich fahre nicht mehr mit dem Fahrrad zur Arbeit, gehe nicht mehr joggen und an meinem Arbeitsplatz (städtisches Klinikum) schützt mich und meine Kollegen ein privater Sicherheitsdienst. Im übrigen vielen Dank Frau von Rönne, das auch Sie das mit Ihren Abgaben mit finanzieren.
In meinem Schrankzimmer (hat zwei Fenster!) steht jetzt seit einer Woche ein Laufband und es nervt mich im Moment unglaublich und ich habe auch kein Idee, wo ich es sonst hinstellen soll, ohne das es stört. Ich weiß, Luxusprobleme. Aber es bietet bis heute keine der medial genehmen Parteien Lösungsvorschläge für das Luxusproblem Sicherheit von Frauen an, jedenfalls nicht für mich und dann wählt man halt etwas für die Medien Unangenehmes. Meine Güte, lebt damit!
Ein Denkanstoß:
wie wäre es denn, wenn Sie etwas Mut zeigen und sich einen oder mehrere Jogging-Partner suchen (schwarzes Brett, oder mal mit Mitbewohnern im Haus sprechen, Freunde fragen, etc) und dann wieder draußen Joggen gehen - aber eben in einer kleinen Gruppe?
Wäre das nicht eine adäquate Reaktion auf die "Warnungen" und die lauernde Gefahr, die auch noch das Problem mit dem Laufband löst?
Eine provokante Frage:
Oder ist es vielleicht einfacher sich hinter der Warnung zu verstecken und lieber weiterhin alle Mitmenschen , die vielleicht nicht ins eigene Bild passen als verdächtig wahrzunehmen?
Für mich persönlich ist das Kopf in den Sand stecken immer die allerletzte Lösung, ich bevorzuge es andere Lösungen zu suchen.
Entfernt. Bitte bleiben Sie sachlich. Die Redaktion/mp
"Ich fahre nicht mehr mit dem Fahrrad zur Arbeit, gehe nicht mehr joggen ..."
Sie tun das aber nicht, weil Sie schlechte Erfahrungen gemacht hätten, sondern weil Sie Angst davor haben. Die Angst hat gewonnen. Das ist genau das, was RvR sagt.
Hat Sie dieses 'Ereignis' 2015 auch abgehalten, joggen zu gehen?
http://www.bunte.de/panor...
Ich nehme Ihre Antwort vorweg: "Ach nein, das waren ja keine Täter 'verschiedener Herkunft', sondern meine genialen Landleute ..."
wow! sie gehen vor angst nicht mehr joggen und fahren nicht mehr mit dem fahrrad zur arbeit?
haben sie mal überlegt individuell hilfe in anspruch zu nehmen anstatt den parteien vorzuwerfen dass diese nichts für sie tun?
denn mit verlaub: ihre ängste sind etwas drüber und keineswegs stellvertretend für frauen.....
Ein Denkanstoß: wie wäre es denn, wenn Sie etwas Mut zeigen und sich einen oder mehrere Jogging-Partner suchen (schwarzes Brett, oder mal mit Mitbewohnern im Haus sprechen, Freunde fragen, etc) und dann wieder draußen Joggen gehen - aber eben in einer kleinen Gruppe?
Mein Beruf und meine Arbeitszeiten lassen keine hierfür notwendige Koordination zu. Außerdem mag ich es allein zu joggen, dann ordne ich in Gedanken Vorträge, Artikel, Behandlungsakten und mache Pläne. Ich finde, es ist mein verdammtes Recht allein zu joggen. Wir reden über mehr Vorstandsposten für Frauen und scheitern an den elementaren Grundbedürfnissen wie Sicherheit, die die Voraussetzung für Gleichberechtigung sind. Merken Sich nicht selbst das Problem? Ich soll mein Verhalten ändern, an dem nichts falsch ist, um meine Sicherheit zu gewährleisten. Sie verschieben damit das Täter-/Opferverhältnis und machen die Opfer zu Mitschuldigen. So funktioniert das nicht und zwar GAR NICHT!
>>In unserer Stadt rät die Polizei seit Anfang des Jahres nach "Ereignissen" mit Tätern - wie würde es die WELT schreiben (?) - "verschiedener Herkunft", nicht mehr allein joggen zu gehen. <<
Welche Stadt soll das sein?
https://www.welt.de/vermi...
Ich nehme Ihre Antwort vorweg: "Ach nein, das waren ja keine Täter 'verschiedener Herkunft', sondern meine genialen Landleute ..."
Das ist natürlich die falsche Antwort und das wissen Sie auch. Die Sicherheitslage war bereits 2015 prekär, gewohnt prekär, aber mit regional erheblichen Unterschieden. Seitdem hat sich bei mir (!) in der Region vieles geändert - kurzzeitig wurde viel getan (Umverlegungen, Durchsuchungen, mehr Polizeipräsenz) und das hat auch funktioniert, bis sich der Fokus der überregionalen Öffentlichkeit anderen Themen zugewendet hat.
Natürlich wurde man auch früher in der Disco blöd angemacht, beim Joggen half der aufgedrehte iPod, um die blöden Kommentare nicht zu hören und auf der Arbeit wurde man gefragt, wann der Arzt endlich behandelt. Es hat sich die Qualität und Quantität geändert und die Polizei zeigt sich vollkommen überfordert.
Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Artikelthema. Die Redaktion/mp
Ich sags mal ganz direkt: ich glaube Ihnen nicht. Solche oder ähnliche angebliche "Empfehlungen" im Zusammenhang mit Asylbewerbern hört man seit 2015 aus verschiedenen Städten, einer Überprüfung halten solche Beahuptungen bisher nie stand.
In welcher Stadt wohnen Sie denn?
Der Kommentar, auf den Sie Bezug nehmen, wurde bereits entfernt.
Sie tun das aber nicht, weil Sie schlechte Erfahrungen gemacht hätten, sondern weil Sie Angst davor haben. Die Angst hat gewonnen. Das ist genau das, was RvR sagt.
Falsch. Mein Weg zur Arbeit ist von mehreren Ampelkreuzungen gesäumt, an denen man beliebig lange steht, bis das intelligente Ampelmanagement den Weg zur Weiterfahrt frei gibt. Dort wurde ich zweimal sexuell belästigt (beim ersten glaubt man ja noch an eine Ausnahme oder eigene Schuld), nein, nicht verbal.
Seitdem meide ich große Gruppen an Ampeln bzw. schleiche mich vorausschauend mit dem Fahrrad an die Ampeln an, irgendwann habe ich es dann ganz gelassen. Davon habe ich hier schon frühzeitig berichtet, als dieses "Phänomen" noch total unbekannt war. Die ZEIT hat das damals als rassistische Unterstellung und Pauschalisierung entfernt:
http://www.zeit.de/gesell...
Leider geht es mir ähnlich wie SnoopyCornflakes und ich weiß von etlichen Frauen Vergleichbares.
Entfernt. Bitte bleiben Sie beim Artikelthema. Die Redaktion/mp
Wissen Sie, ich gehe auch joggen und allein zu Rock-Konzerten (da habe ich übrigens regelmäßig irgend eine Hand meiner Landsleute am Hintern). Aber eins lasse ich mit mir bestimmt nicht machen - mich durch politische Dumpfbacken instrumentalisieren oder mit polarisierten ködern.
2015 war eine Ausnahmesituation ... die Entscheidung unserer Regierung hat jedoch nichts mit der Vergewaltigung letzter Woche in Leipzig zu tun - genau so wenig wie die einstigen Hebammen der beiden heimischen Dumpfbacken am Mord von Anneli Schuld sind. Das sind widerliche und feige Verbrechen - ohne Frage, verhindern kann diese auch die AfD nicht - diese Dinge passieren jeden Tag überall auf der Welt und noch viel Schlimmeres.
Nehmen Sie sich einmal die Zeit und lesen das gesamte AfD-Programm mit Verstand durch ... als berufstätige Frau müsste bei Ihnen in bestimmten 'Ansätzen' die Gebärmutter einen Salto schlagen ... jedoch nicht vor Freude.
Provokant gesagt:
Das kommt davon, wenn man sich kulturell chauvinistisch verhält und nicht als ehrbare Frau sich als solche zu erkennen gibt, indem man ein Kopftuch trägt und züchtig zu Boden sieht wenn gläubige Männer da sind, die durch den Anblick einer unzüchtigen Frau nur beleidigt werden. Dann ist man eine ungläubige Schlampe, und denen geschieht es recht
...
In Kairo laufen alle Christinnen seit ca 20 Jahren wie Muslimminnen stark verhüllt herum, sie riskieren sonst Schläge und Belästigung an jeder Straßenecke.
Warum soll es in einer multikulturellen Gesellschaft hier anders sein - Assimilation in die Ursprungsbevölkerung wird ja von allen Experten als rassistisch gebrandmarkt - und dann muß man halt seine Bräuche und Gepflogenheiten behalten.
PS: Zum joggen es so wie die US-Bevölkerung machen: Mit dem Auto rausfahren, die spezielle Klientel kommt nicht sehr weit. Die Großstädte gehören heutzutage halt der ganzen welt, nicht den provinziellen Deutschen. Auch in Sao Paulo verläßt keiner der irgend etwas besitzt(Smartphone z.B.) sein Haus ohne gute Gründe und erst recht nicht ohne Auto - Zeit das wir etwas internationaler und nicht mehr so provinziell muffig werden.
PS: Kann Spuren von Sarkasmus enthalten
PPS: Auch in der hiesigen Großstadt hat die Polizei gewarnt doch bitte nach Beginn der Dunkelheit diese und diese Straße nicht mehr alleine zu betreten, ihnen reichen mehr als 10.000 Einsätze im Jahr für 1 Viertel.
Ich dachte die Zeiten sind vorbei, wo es heißt selbst schuld die Frau. Ihre Kleidung war zu provokativ und anderer Quatsch. Aber in Zeiten wo Politiker ernsthaft den Vorschlag machen eine Armlänge Abstand zu halten um sexuelle Übergriffe abzuwehren ist wohl alles wieder möglich außer die Täter beim Namen zu nennen und zu handeln.
Sie werden es kaum glauben, aber dieser Ratschlag von Seiten der Polizei in Leibzig ging durch alle Medien, einschliesslich der ÖR.
haben die nicht explizit gesagt hysterie seie nicht angebracht und man können natürlich auch weiterhin allein joggen gehen?
" „Es wäre besser, zu zweit joggen zu gehen, oder zumindest zu schauen, ob immer jemand anderes irgendwo in der Nähe ist“, empfiehlt Sprecher Voigt. Beim Überholen sollte sicherheitshalber immer ein Blick zurückgeworfen werden, um nicht von hinten angegriffen zu werden. Hysterie sei aber nicht angebracht. „Man kann natürlich weiterhin auch alleine joggen gehen, aber man sollte Obacht geben“, betonte er!"
"Unsinn. Die einzige Methode, sich frei von Ängsten zu machen, ist die Konfrontation."
Das ist natürlich auch Unsinn. Keine moderne Traumatherapie arbeitet heute noch kathartisch und riskiert iatrogene Retraumatisierung.
Für mich sind die "Angstbürger" auch und gerade diejenigen, die in jeder Abweichung vom eigenen LGTB-Lifestyle gleich einen neuen Faschismus heraufziehen sehen.
Das ist phobisch und manipulativ, mit dem Ziel, Andersdenkende mundtot oder lächerlich zu machen - kein erwachsenes demokratisches Verhalten jedenfalls.
Von der AfD mag jeder halten, was er will, Nazis sind es jedenfalls nicht; die sind in der NPD. Würde man AfD oder Linke verbieten, würden sie als Protestparteien im Spektrum fehlen.
Was Konfrontation als Teil einer neuen (!) kreativen Debattenkultur in D betrifft, ja, die ist sinnvoll, solange ein Rahmen gesetzt ist, der den Andersdenkenden respektiert. Gewalt, wie sie etwa gegen Asylheime oder bei G20 in Hamburg zu finden war, ist tabu und juristisch zu ahnden.
Nun, ihr Link verweist auf einen Artikel aus dem Mai 2016. Sie müssen also mehr als ein Jahr zurück gehen um einen vergleichbaren Artikel zu finden?
Die brutale Vergewaltigung der Joggerin in Leipzig geschah dieses Wochende. (01.09.17)
http://www.spiegel.de/pan...
Die Lokalzeitungen sind voll von ähnlichen Berichten. Kleine Auswahl der letzten Tage:
"Zwei Frauen sexuell belästigt und geschlagen" (03.09.17)
http://www.maz-online.de/...
"Wurden Frauen auf Kobermännchenfest sexuell belästigt?" (05.09.17)
http://www.mz-web.de/sang...
"Afrikanischer Mann (20) soll 30-Jährige vergewaltigt haben" (04.09.17)
https://www.merkur.de/bay...
Diese Dinge passieren und man sollte endlich einmal anfangen, diese offen zu diskutieren und über mögliche Lösungen nachzudenken.
Dies wäre auch im Sinne der friedlichen Mehrheit der Migranten. Es ist eine kleine Minderheit, die ein schlechtes Licht auf die Gesamtheit wirft.
Wer diese Vorfälle ausblendet und die Diskussion darüber der AfD überlässt sollte sich nicht wundern, wenn diese Zulauf erhält.
ja natürlich, sagt der autor ja auch. angstbürger gibt es noch und nöcher.
die einen machen safe spaces auf und behaupten dass sie von dieser oder jenen internetdebatte traumata bekommen, der nächste fürchtet sich davor dass dieser oder jene eine dunklere hautfarbe und/oder dass das abendland untergeht, der übernächste fürchtet sich alleine zur arbeit zu fahren und/oder mit einem mann/frau allein im aufzug zu stehen, der letzte hat angst was dieser heavy metal/videospiele mit den jungen leuten macht, man hört ja das alles angeblich immer schlimmer wird.....
" (da habe ich übrigens regelmäßig irgend eine Hand meiner Landsleute am Hintern)."
Man (Frau) gewöhnt sich also an alles?
Instrumentalisiert, zum Lustobjekt, scheinen Sie dann ja schon mal...
Und mit Landsleute schließen sie keine Migranten aus.
... und der nächste hat immer Angst, wenn die 5 Mihigru-Jugendlichen neben ihnen in der SBahn mit dem Butterfly-Messer Messerkampf spielen. Oder besprechen, wie man in einer Prügelei als Gruppe jemand fertigmacht, mit in den Rücken springen und Kopftreten.
Selbst erlebt, war natürlich nicht tagsüber wenn die ganzen Pendler unterwegs sind - und im übrigen schon vor 2015. Schlecht erzogene Jugendliche aus Problemvierteln, speziell Einwanderer der 2. - 3. Generation, gab es vorher in den Großstädten auch schon zu genüge. Jetzt dürften die Sozialarbeiter und Streetworker die da schon genug zu tun hatten komplett überlastet sein.
Gibt natürlich ein Gegenmittel - nach 21 Uhr am Wochenende keine SBahn fahren.
Wissen Sie, was ich wirklich unverschämt finde?
Dass die Polizei dies einmalig getan hat. Wissen Sie wie viele Jogger in den letzten 20 Jahren überfallen und/oder vergewaltigt wurden? Manche extrem brutal.
Und jetzt gibt es ein Täterprofil? Eines, dass dem Angstmuster entspricht, dass seit zwei Jahren konsequent aufgebaut wurde, und dann gibt es plötzlich eine Warnung?
Das ist ein deartiger Schlag ins Gesicht aller Opfer.
Und Ihre Reaktion darauf ebenfalls.
Mit G20 meinen Sie die Polizisten, die entgegen der Anweisung der Einsatzleitung Reizgas gegen nicht gewalttätige Demonstranten eingesetzten haben?
Und wer all die Fälle ausblendet, die täglich geschehen, aber nicht ins Angstprofil passen, der sollte sich nicht wundern, wenn das Land abgeschlossen ist, endlich nur noch deutsche mit mindestens 6 Generationen im Land sind und die Vergewaltigungen nicht aufhören, weil sie auch vor 2015 in einem erschreckenden Maße hoch gewesen sind. Nur leider hat es da keinen interessiert.
Diese Dinge passieren seit Jahrzehnten. Deutschland hat eine sehr hohe Anzahl von Sexualstrafdelikten. Und auch viel Wiederholungstätern, weil ja die Frauen immer Mitschuld haben, außer wenn es sich um Nichtdeutsche handelt. Deshalb kommen vorzugsweise die deutschen Täter gern im Hinblick auf ihre Stellung in der Gesellschaft, ihren Arbeitsplatz, blablabla frei.
Ja, es gibt Asylbewerber/Migranten, die vergewaltigen Frauen.
Und die sind kein bisschen besser als Deutsche, Holländer, Engländer, Franzosen, die Frauen vergewaltigen. Und Kinder. Und Männer.
Was besorgniserregend ist, ist die Tatsache, dass gerade die afd sich zwar Mühe gibt, jede Tat eines Migranten aufzulisten, ansonsten aber gegen die Verschärfung des Sexualstrafrechts ist und auch Vergewaltigung in der Ehe von einigen Damen und Herren nicht wirklich strafbewehrt gesehen wird.
Was besorgniserregend ist, dass Vergewaltigungsopfer bis heute allein gelassen werden. Wie sagte kürzlich ein Opfer zu mir (deutscher Täter): man hat mich sofort gefragt, ob der Täter Ausländer war. Als ich verneinte, liess das Interesse deutlich nach.
Das ist kein Angstmuster, hier ein paar Fakten statt immer nur gefühlter Wahrheit:
https://www.tagesschau.de...
Zitat:
" Die Zahl tatverdächtiger Zuwanderer ist demnach im vergangenen Jahr um 52,7 Prozent gestiegen - auf 174.438. Die Zahl ist damit deutlich weniger stark gestiegen als im Vorjahr, als der Anstieg gemäß dem Jahreslagebild des Bundeskriminalamts noch 91 Prozent betragen hatte."
Also ein Anstieg von fast 200% in 2 Jahren - da kann man schon mal eine Warnung geben.
Wie kommen Sie darauf, dass die afd eine Diskussionskultur hat?
Oder sind Lügen, Hetze, Ängste schüren, Unterschiede zwischen Täternationalitäten machen in irgendeiner Form, die mir nicht bekannt ist, eine Diskussionskultur.
Das ist auch keine Oppositionskultur. Die arbeitet nämlich mit Argumenten. Nicht mit Lügen, Hass, Angst, Hetze.
und der übernächste hat immer angst wenn er raus geht weil ihm der himmel auf den kopf fallen könnte.
aber es gibt auch hier ein "gutes gegenmittel": zuhause bleiben und hoffen dass man keine angst bekommt dass einem die decke auf den kopf fällt....
Was Sie so alles in einen Kommentar hinein interpretieren können ... Chapeau! Keine Angst - bisher wusste ich mich zu wehren, meistens reicht eine verbale Klatsche für die trunkenen Halbaffen aus.
Muss Sie leider enttäuschen - den Migrantenbonus kann ich Ihnen bei meinen bevorzugten Musikgeschmack nicht gewähren. Hard-Rock ist nicht so die bevorzugte Stilrichtung für dramenverwöhnte 'Südländer'.
Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Relativierung. Die Redaktion/mp
Haben Sie sich mit der einseitigen 'Rosinenpickerei' und der Sicherheit von Frauen auch schon vor 2015 so intensiv beschäftigt?
Diese Taten sind widerlich. Den Opfern ist es scheiß egal, ob sie von einen Australier, Afrikaner, Asiaten, Ami, Europäer, ET oder einen Bayer vergewaltigt bzw. missbraucht werden - oder meinen Sie diese Frauen und Kinder fühlen sich bei einem Deutschen wohler?
In Baden-Württemberg gehen 15 Prozent aller Vergewaltigungen und sexuellen Nötigungen auf das Konto von Flüchtlingen. Dies bei einem Bevölkerungsanteil von gerade mal 1,5 Prozent.
Wir sprechen hier von einem Faktor von ZEHN. Die Restbevölkerung hat einen Faktor kleiner EINS.
http://www.zeit.de/news/2...
Wohlgemerkt, wir sprechen hier von Menschen die bei uns SCHUTZ suchen.
Sie können hier so viel relativieren und „das war schon immer so“ schreiben wie Sie wollen. Diese Fakten lassen sich nicht schön reden. Und wenn diese Tatsache weiter von der Öffentlichkeit ignoriert/verdrängt wird, wird sich die Situation auch eher verschlechtern als verbessern.
Es gibt sicherlich Gründe, worum die Häufigkeit bei Flüchtlingen derart überproportional hoch ist. Aber wer soll sich dem Problem annehmen, wenn es in der Öffentlichkeit nicht stattfindet? Wer soll nach Lösungen suchen? Oder wollen wir das einfach so hinnehmen? Ich zumindest nicht!
Wo ich Ihnen Recht gebe ist, dass den Opfern die Nationalität des Täters eher gleich sein dürfte.
"amüsant auch die eigenart einiger "besorgter bürger" burkaträger mit der angstimplizierenden vokabel "gespenst" zu titulieren....."
Es waere eigentlich amuesant, dass nach X Jahren, die die AfD nun in D herumgeistert, und nach dem Trump Debakel in den USA, die Strategie von links nun ist, AfD-Waehler als Angsthasen abzustempeln. Was soll das? Das hat doch schon in den USA nicht funktioniert, sondern ganz im Gegenteil, Trump ins Amt gehoben. RvR macht mit diesem "Beitrag" FUER die AfD Wahlkampf. Sie weiss es nur nicht.
Im Prinzip ist das ja klassiches Trolling - Beschmieren des politischen Gegners mit einer ueberspitzten These. Das gibt Beifall von den Sympathisanten und aergert die doofen AfDler bestimmt so richtig, denkt sich RvR vielleicht. Was sie aber vergisst, ist, dass das eigene ueberspitzte Verhalten bei denen, auf die es ankommt, naemlich denjenigen, die sich noch nicht entschieden haben, durchaus gern mal eine Abwehrreaktion hervorruft, nach dem Motto "wenn denen nichts anderes einfaellt um die AfD zu diskreditieren, dann ist das/sind die ziemlich arm, und vielleicht ist an den AfD-Thesen ja tatsaechlich was dran". Und die AfD kann solch kindische Beleidigungen natuerlich sehr schoen als Verfall des demokratischen Diskurses ausschlachten, genau so wie Trump das mit HRC's "basket of deplorables" gemacht hat.
Eigentlich lustig. Aber in Wirklichkeit nur traurig, wie "links" nur noch auf Polemik setzt, und sich damit selbst abschafft.
Danke dafuer RvR!
Natürlich kann man Sicherheit übertreiben, aber das ist nun keine neue Erkenntnis, aber wenn selbst die regionale Polizei der Vorrednerin rät, nicht alleine Dauerlauf zu betreiben, dann könnte eine gewisse Furcht vielleicht doch nicht ganz aus der Luft aufgegriffen sein. Und Angst an sich hat ja -- unter anderem -- auch die sinnvolle Funktion die eigene Existenz zu schützen.
Ansonsten muss man sinnvollerweise auch nicht alle Phänomene aus eigener Hand erlebt haben, um sie zu vermeiden. Beim Holzspalten mit der Axt trage ich auch eine Schutzbrille, obwohl ich zuvor noch keinen Splitter im Augen hatte. Das mag zwar nun das arme Holz diskriminieren, da dies ja nur ein Vorurteil ist, mit Schutzbrille fühle ich mich aber dennoch wohler.
In der Gruppe laufen gehen ist eine Möglichkeit, ein Laufband daheim hinstellen eine Andere. Da die Vorrednerin zuvor wohl auch nicht in der Gruppe gelaufen ist, könnte es eben sein, dass sie entweder zu ungewöhnlichen Zeiten Dauerlauf betreibt (Schichtdienst im Krankenhaus), oder eben keinen Wert auf Gesellschaft legt. Denn einige Leute betreiben eben Dauerlauf auch einfach um den Kopf frei zu bekommen.
zum glück ist die wirklichkeit vielfältiger als sie es beschreiben und der geneigte beobachter denkt weniger wie sie werter user in politischen lagern sondern urteilt nach der seriösität eines arguments bzw. ob hier billig irgendwelche ängste bedient und/oder geschürt werden oder nicht...
"zum glück ist die wirklichkeit vielfältiger als sie es beschreiben"
Naja, ich beschrieb meine persoenlichen Erfahrungen aus meiner Schulzeit. Die decken sich tatsaechlich mehr mit dem "Angstszenario" der AfD als mit der "friedliches Zusammenleben"-Romantik der derzeit Regierenden. Dadurch werde ich natuerlich kein AfD-Waehler. Mir ist klar, dass meine Wirklichkeit nicht "die" Wirklichkeit ist.
"der geneigte beobachter denkt weniger wie sie werter user in politischen lagern"
Naja, es ist Wahlkampf, und der Beitraf von RvR ist klar in politschen Lagern ("die und wir") gedacht.
"sondern urteilt nach der seriösität eines arguments bzw. ob hier billig irgendwelche ängste bedient und/oder geschürt werden oder nicht..."
Ich sah damals die serioesitaet des Arguments "denen geht es e' schon schlecht" vollkommen ein. Ich fand das damals nur ziemlich ungerecht, dass ich mich quasi als Sandsack fuer die Abfuhr aufgestauter Aggressionen unterprivilegierter Kinder zur Verfuegung stellen sollte, nur damit Eltern und Lehrer ein ihnen unangenehmes Thema vermeiden konnten.
Und mein Punkt war, dass es durchaus moeglich ist, dass es eine nicht kleine Zahl von Menschen gibt, denen es aehnlich geht. Die Themen der AfD sind Themen fuer viele Menschen. Diejenigen, die sich dafuer interessieren, als "Angsthasen" darzustellen, ist nicht hilfreich. Ausser eben fuer die AfD.
Doch das sind Angsthasen, denn die AfD triggert diese Ängste bewusst an und die besorgten Bürger springen darauf an.. Aber, konkrete und realistische Lösungsansätze kann die AfD leider nicht bieten. Bestes Beispiel, Grenzen dicht, aber wie, da kam dann sogar das Eingeständnis, dass man auch nicht wisse wie, natürlich ganz kleinlaut.
naja, ihre schulzeit hatten sie vielleicht im kopf, ein bezug in ihrem kommentar ist da für mich nicht zu erkennen.
und nein, rvr teilt in alle möglichen seiten aus, sogar gegen safe spaces, nur der schwerpunkt ist bei der afd....
und es tut mir leid ,aber ich kann ihnen bzgl. dem eigentliche punkt den sie machen wollen nicht folgen. wer vertritt das argument "denen geht es eh schon schlecht" und meint damit wen?
und recht haben sie: die afd ist erfolgreich, sprich : sie schafft es sich für manche wähler interessant zu machen. nach meinung von rvr (und auch meiner) mittels angstschürrerei (ein beliebtes mittel, die afd ist da wie gesagt nicht die einzige gruppierung die so agiert). recht haben sie auch dass ein probateres mittel wäre der afd den wind aus den segeln zu nehmen indem man weniger über sie redet. festzuhalten wie die taktik der partei aussieht ist dennoch angebracht, da zutreffend. fraglich ob dies der partei noch mehr stimmen bringt, warum sollte es? die bezeichnung "angsthase" haben übrigens sie ins spiel gebracht....
Entfernt. Bitte beteiligen Sie sich nur, wenn Sie einen konstruktiven Beitrag zur Diskussion leisten möchten. Danke, die Redaktion/fb
"In unserer Stadt rät die Polizei seit Anfang des Jahres nach "Ereignissen" mit Tätern - wie würde es die WELT schreiben (?) - "verschiedener Herkunft", nicht mehr allein joggen zu gehen."
Ohne zu wissen, um welche Stadt es sich handelt und ohne genauere Details zu kennen, kann man das leider schlecht beurteilen. Aber wahrscheinlich ist diese Warnung der Polizei übertrieben und unprofessionell. Es gibt in D leider täglich zahlreiche Vergewaltigungen und die große Mehrheit der Täter sind deutsche Bekannte. Warnt Ihre Polizei auch vor Situationen, wo Sie männlichen Bekannten allein begegnen? Da ist die Gefahr nämlich leider noch viel höher, Opfer von sexueller Gewalt zu werden.
"Mein Beruf und meine Arbeitszeiten lassen keine hierfür notwendige Koordination zu."
Dafür haben Sie aber erstaunlich oft Zeit, in diesem Forum ausführliche Kommentare zu verfassen...
"Warnt Ihre Polizei auch vor Situationen, wo Sie männlichen Bekannten allein begegnen? Da ist die Gefahr nämlich leider noch viel höher, Opfer von sexueller Gewalt zu werden."
Der entscheidende Unterschied: Seinen privaten Umgang kann man sich zumeist aussuchen. Die Leute die einem beim joggen im Park begegnen nicht.
Es stimmt, dass die meisten Vergewaltigungen von Deutschen begangen werden - im privaten/familiären Umfeld.
Im öffentlichen Raum an fremden Menschen wäre ich mir da nicht so sicher. Zumindest wenn ich die Lokalnachrichten lese...
Kümmern Sie sich regelmäßig seit längerem um Asylanten/Flüchtlinge?
Leben Sie in einem Viertel, das von Migranten der letzten Jahre geprägt ist?
Gehen Ihre Kinder auf eine Schule, in der Muslime die Mehrheit stellen?
Sind Sie mit Flüchtlingen/Migraten aus Afrika/dem Nahem Osten befreundet?
Oder gehören Sie zu denjenigen, die weitab und unbehelligt von diesen Gruppen leben, sich nicht aktiv um deren Integration bemühen und nur aus der Theorie heraus ihr Sicht verbreiten?
Solchen Leuten begegne ich nämlich ständig. Keine Erfahrung, aber mir erzählen wollen, dass es ganz anders ist, als ich es in der Flüchtlingshilfe erlebe. Als Helfer (der nicht nur Teddys und Kekse verteilt) wird man nämlich ganz schnell mit der Realität konfrontiert, die aus fehlender Integrationsfähigkeit, sexueller Belästigung und illusorischem Anspruchsdenken besteht.
Vielleicht ist das ja zuviel Denkarbeit für einen selbstbestallten Oberlehrer, aber wieso soll eine Frau die sich nicht mehr sicher fühlt, eigentlich grundsätzlich zur Rudelbildung zur Durchführung von Freizeitaktivitäten verknackt werden? Hätten Sie gerne solche intelligenten Anregungen serviert bekommen? Weshalb stellen Sie eigentlich andere unter Generalverdacht? Klar, Ihre Meinung ist ja grundsätzlich die höherwertige, bessere, da Sie im Besitz der alleinigen Wahrheit sind, was Humanismus, was Rassismus, was Faschismus und was Fremdenfeindlichkeit ist. Im Klartext: Ich bin gegen weitere Zuwanderung, also bin ich automatisch Rassist, Faschist, fremdenfeindlich. Sehen Sie das so?
Entfernt. Nutzen Sie den Kommentarbereich bitte um sich sachlich über den Artikelinhalt auszutauschen. Die Redaktion/rg
Ich wusste schon, von welcher Stadt Sie reden, bevor dazu ein Link auftauchte. Diese "Veränderungen" sind beispiellos, furchteinflößend und vollzogen sich in unglaublicher Geschwindigkeit.
Ich will keinem Linken etwas böses, genauso wenig wie ich jemanden davon abhalten will die Afd abzulehnen oder zu hassen, auch wenn ichs für den falschen Weg halte. Der Punkt ist nur, dass es nicht um politische Befindlichkeiten geht, auch wenn heute scheinbar alles eine zu sein scheint, sondern um handfeste und brutale Veränderungen der eigenen Lebenswelt(nicht hautfarbentechnisch!!),der eigenen Umwelt, wie sie vielleicht beispiellos in unserm letzten halben bundesrepublikanischen Jahrundert sind. Unsere politischen Vertreter meiden das Thema aber oder beschwichtigen, eingedenk des höheren Wertes/Zieles und weil es poltisch und medial ein viel zu heisses Eisen ist. Und dann fragt man sich, warum Wähler den etablierten Volksvertretern z.T. verzweifelt davon laufen, schmäht sie sogar noch dafür. Dabei geht es hier und heute, gefühlt zum ersten mal, tatsächlich und schlicht um das eigene Leben bzw. das der Familie!
Das traurigste ist, daß es keine Propaganda ist, sondern ich stante pede ein dutzend oder mehr links/Berichten über "Geschehnisse" posten könnte, die diese Veränderungen belegen, allein 2016, 1 Stadt. Nicht aus der Filterblase, sondern weil sie in der Regionalpresse auftauchen und man ihnen gar nicht entgehen kann, weil sie wie alle Nachrichten auf der Startseite angezeigt werden.
Schade - ZON-Delete war schneller als ich lesen konnte...
@NIGELLA - Besteht die Möglichkeit eines Replik - vielleicht mit mehr Sachlichkeit?
Frau Rönne hat doch ein tolles Rezept gegen die Angst vor dem Joggen: Konfrontation. Denn: "Mut bedeutet, sich auf unklare Situationen einlassen zu können. Sich nicht aus Angst vor Veränderung ans Gestern zu klammern. Mut bedeutet, im Herzen heiter und nicht verbittert zu sein." Also, seien Sie einfach heiter im Herzen und wenn das nicht gelingt, bleibt immer noch der Besuch beim "super" Therapeuten. Der hat ja auch der Oma "geholfen".
"Für mich persönlich ist das Kopf in den Sand stecken immer die allerletzte Lösung". Danke auch für Ihre wertvollen Tipps. Als Frau also nur noch in - männlicher? - Begleitung zum Joggen und nachts auf dem Heimweg von einem Kneipenbesuch? Ist es vermessen, als FRAU zu verlangen, in einem einigermaßen sicheren Staat zu leben? Ja? Ist das die Veränderung von der Frau Merkel und Frau Göring-Eckhardt sprachen und auf die sich Letztere unbändig freute? Da kann ich nur sagen: NEIN DANKE. Mein Denkanstoß für Sie: Wer steckt hier den Kopf in den Sand?
nein, das ist nicht mein Anliegen.
sie können gerne alleine Joggen, das kann man auch in einer Gruppe - man muss ja nicht immer quatschen, oder hält 5m Abstand.
Es war ein Vorschlag - und ich finde es doch ein wenig.... naja, umstandskrämerisch, wenn Sie sagen, einen Aushang am schwarzen Brett machen, oder eine Frage stellen unter Freunden wäre in Ihrem Alltag nicht unterzubringen...
Zurück zu Ihrem Punkt, ich verschiebe auch nicht das Täter-Opfer-Verhältnis, denn soweit ich Ihrer Schilderung entehmen kann, hat esbei Ihnen keine Tat gegeben.
Die "Opfer-Rolle" weisen Sie sich höchstens selbst zu, indem sie Ihr Leben einschränken auf der Basis abstrakter Warnungen ohne nach Lösungen für Ihre Situation zu suchen.
Nach dem Motto: "ich kann nix machen - die anderen bestimmen mein Leben!".
Übrigens rät der Staat auch dazu mit dem Rauchen aufzuhören, da es erwiesener maßen der eigenen und der Gesundheit andere schadet (und erst der Alkohol...), Feinstaub bring jedes Jahr tausende Menschen um (auch beim Joggen!!!) - worauf ich hier etwas überspitzt hinaus will: das Leben steckt voller Gefahren, bei denen sich aber die Mehrheit entscheidet, sie einfach in Kauf zu nehmen.
Warum also nicht einfach wieder alleine im Park joggen gehen?
Darf ich fragen, wie Ihr Vorschlag aussieht diese Situation zu lösen (abgesehen von der Wahl der AfD am 24.09., denn das wird ihr Problem auch nicht lösen)?
Lesen Sie doch einfach mal ein paar Bücher zum Thema. Z. B. Boris Palmer "Wir können nicht allen helfen", Paul Collier "Exodus" und viele viele andere, gänzlich "unverdächtige", bevor Sie anderen kluge Ratschläge geben. 2015 war keine Ausnahmesituation. Es kommen noch immer - vorwiegend - Männer mit unbekannter Identität in der Größenordnung einer deutschen Großstadt (so die offiziellen Zahlen, sofern diese überhaupt stimmen) jährlich nach Deutschland. Männer aus patriarchalischen Gesellschaften, zumeist mit geringer Bildung und daher schlechten Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Glauben Sie wirklich, diese Männer legen ihre tradierten Vorstellungen zur Stellung und zum Wert der Frau mit Übertritt der deutschen Grenze ab? Ihre Relativierungen von Verbrechen wie Vergewaltigung und sogar Mord wie "diese Dinge passieren jeden Tag überall auf der Welt und noch viel Schlimmeres" können mir einfach gestohlen bleiben. Fakt ist: Für Frauen in diesem Lande hat sich die Sicherheitslage gravierend verändert.
Ich sags auch direkt: Sie sind nicht informiert. Wären Sie informiert, müssten Sie nicht fragen, um welche Stadt es geht.
Ihr Name spiegelt wohl Ihre Grundeinstellung zu den Problemen der Zeit wider. Es KANNICHTSEIN, was nicht sein darf, stimmt's?
Liebe Marypoppinsky, Sie werden es nicht mehr lesen - fals doch: Meine Unterstützung. Die Redaktion zu diesem thread ist jenseits...
So dümmlich hat sich schon lange nicht mehr rausgeredet
: ) Man könnte meinen Sie stehen auf der Gehaltsliste der 'wahrhaftigen Alternative'
Danke für den konstruktiven Literaturvorschlag - diese Bücher sind gelesen, sind eigentlich überflüssig. Wer Talmud, Bibel und Koran kennt, weiß wer da mit welchen Weltbildern im Hirn um einen herum schwirrt - und das nicht erst seit 2015. Ich weiß nicht, was Sie ständig mit Männern aus patriarchalischen Gesellschaften haben _ Frauen aus diesen 'Gesellschaften' sind nicht besser (Frauenbad Freiburg). Unsere Großeltern und Eltern stammen übrigens auch aus diesen Gesellschaften, meistens ebenso 'ungebildet' ... und haben wir deren krudes Weltbild 1 : 1 kopiert?
Frauen - ebenso Kinder waren und sind immer Beute feiger widerlicher irrer Patriarchen oder Ideologen. Sie werden nie sicher sein - zu keiner Zeit, gleich gar nicht unter Gauland und Höcke.
Kleine 'christliche Nächstenliebe' der Abendländer seit 2010:
http://www.theologe.de/sc...
http://www.deutschlandfun...
https://www.vice.com/de/a...
https://www.welt.de/print...
Der Islam hat das Ziel sich weltweit auszubreiten - Gläubige Moslems und vor allem die wahhabistischen/salafistischen Hardliner sind sich da zu 100% sicher, dass das auch gelingen wird. Sie senden hierfür auch gezielt ihre 'Schergen' in die Welt hinaus und investieren in ihre Ideologie - auch das ist hinlänglich bekannt.
In dieser ganzen überbordeten Toleranzfaselei der letzten Jahrzehnte ist m. E. der größte politische Fehler begangen worden - wir haben nicht auf die Warnungen der 'Insider' (also Migranten, die hier ihren heimischen Schergen wieder begegnetet sind sowie Mitarbeitern, die mit Flüchtlingen täglich zu tun haben) gehört. Die Politik hat nicht richtig hingeschaut, wem sie da hofiert und finanziert (Diyanet), wer da Moscheen baut und vor allem was darin gepredigt wird (ist übrigens auch bei einigen Kirchgemeinden angebracht). Wohin das führt, wenn weiter das 3-Affen-Muster politisch praktiziert wird, kann jeder selbst schlussfolgern - dazu benötigt es eigentlich keine spezielle Literatur. Im Gegenteil, es haben sich die Hardliner dieser Ideologien in der Politik Gehör und noch viel schlimmer Anerkennung verschafft ...
Und ich denke - da spreche ich für mindestens 90 % der Foristen hier - diese Entwicklung strebt keiner an, der die zivilisierten so gut wie ideolgiebefreiten Strukturen in Europa zu schätzen weiß. Egal welche gesellschaftspolitischen Positionen man vertritt - wir müssen aufpassen, dass wir nicht die eine Ideologie durch ein andere ersetzen.
Nun ja. Ein Mensch, der sich - bis auf die Sehschlitze - in schwarze Stoffbahnen hüllt, löst normalerweise nicht positive Assoziationen aus. Kulturhistorisch liegen natürlich andere Assoziationen näher dran als das Gespenst. http://www.horrorklinik.d...
Welche Stadt gemeint ist? uninteressant, sie können diese "Vorsichtsmaßnahmen" mittlerweile auf jede Stadt anwenden, da ja die Multi Kulti Kultur Bereicherer flächendeckend im Staat verteilt werden.
In welcher Region oder Stadt leben Sie denn? Es wäre intresant solche Missstände wie Sie sie beschreiben kurz selbst nach zu prüfen, ob besagte Polizei und in welcher weise warnt. Leider hören sich alle ihre Beschreibungen genau nach den Forderungen der AfD an und deshalb Zweifel ihm persönlich an Ihrer Beschreibung. Können sie mir den Zweifel nehmen ? Lieben Gruß
In den letzten Tagen kursierte aber eine Meldung aus Leipzig in den Medien - und in dem Zusammenhang wurde die Vorsichtsmaßnahme von der Polizei empfohlen. Ich fürchte, dass in vielen Städten solche Empfehlungen nicht mehr nötig sind. Die Frauen sind ja auch nicht blöd.
... aktuell geht es um Leipzig. Dort ist letzte Woche eine Joggerin brutal vergewaltigt worden. Die Täterbeschreibung der Polizei beinhaltet "Südländischer Typ" und darauf wird jetzt 'aus der Gosse raus drauf gekotzt' - sorry ZON. Hätte dort gestanden 'sächsischer Dialekt' wäre weit weniger Eifrigkeit und Hysterie zu lesen. Ein Vergewaltigungsopfer fühlt sich vermutlich - in manchen Hirnen hier - bei einem Landsmann wohler...
Haben Sie damals auch so eifrig die Tastatur gezückt?
http://www.faz.net/aktuel...
http://www.sueddeutsche.d...
Diese feigen Taten sind an Perversion nicht zu überbieten - egal wo und von welchem kranken Hirn das umgesetzt wird. Es ist aber falsch zu verbreiten, dass Vergewaltigungen in den Herkunftsländern dieser Schweine an der Tagesordnung bzw. Grundlage der Erziehung sind und diese 'Gewohnheiten' hier nur weitergeführt werden.
Man muss geistig wirklich aufpassen, sich nicht von der einen kranken Ideologie vereinnahmen zu lassen, um die andere zu bekämpfen. In dem Moment, wo man 'südländischer Typ' liest und sofort in die Tasten hackt schadet man nicht nur sich selbst sondern gibt damit den Gossenrhetorikern einen Freibrief, dass Übergriffe generell auf 'südländisch aussehende Typen' legitim sind und als akzeptiert hingenommen werden. Die eigene innerliche Verrohung ist die größte Gefahr.
Jeder Polizist, jeder Richter und auch ich müssen sich am Ende des Dienstes immer wieder neu upgraden, um nicht selbst in ein falsches engstirniges Gesellschaftsbild zu verfallen... und dabei helfen u. a. die vielen 'südländisch aussehenden' zivilisierten ideologiefreien Menschen um mich herum. Die übertriebene Toleranzpolitik war und ist ein Fehler - da gebe ich ihnen recht.
Na dann Bodyguards für alle! Das Leben enthält Risiken, die hier im Forum auch statistisch sehr präzise beschrieben werden.
Ich habe Angst vor dem Klimawandel, ich schäme mich dafür ein wenig. Ich glaube ich leihe mir das Wochenende mal einen Cayenne drehe ein paar Runden und gucke, ob es meiner Angst besser geht, falls mich währendessen kein Tropensturm erwischt.
Ihr seht schon bei abstrakten Problemen hilft der Tipp der Autorin wenig.
Sie können sich meinen Q5 mit moderner Dieseltechnik leihen, der sollte damals laut Werbeprospekt den Klimawandel im Alleingang aufhalten. Ich hätte quasi die Umwelt gesund gefahren - alleine. Und wenn ich persönlich daran für einen Moment zweifelte, konnte ich bis vor ein paar Monaten mich in den Leitmedien täglich davon überzeigen, den richtigen Kauf getätigt zu haben - eine journalistische Fehleinschätzung auf Grund unzureichender Datenlage und Recherche. Nicht das das Einestages noch auf andere Themen zutrifft ...
zum xten mal dieses Angstgeschmarre.
Was die Sympathisanten der AfD eint - und dazu zähle ich mich inzwischen auch - ist nicht Angst, sondern Wut. Wut auf das Nichtstun der 'Etablierten gegen Strömungen, die wir ganz einfach nicht haben wollen im Land.
Wenn ich irgendjemanden in meiner Wohnung nicht haben will, dann ist das meine ganz persönliche Entscheidung; ich will ihn einfach nicht - aus welchen Gründen auch immer; 'Angst' spielt da praktisch keine Rolle. Ich glaube nicht, dass kaum einer jeden Beliebigen in seine Wohnung liesse. Und was für die Wohnung gilt, gilt analog für das ganze Land; das haben aber manche offenbar noch nicht begriffen.
Du kannst dir deine Wohnung komplett zumüllen, ganz deine Entscheidung. Aber "draußen" ist nunmal so ganz und gar nicht deine Wohnung, da irrst du dich gewaltig! Das draußen teilst du dir mit fast 7 Milliarden Menschen.
Was dich eint mit andren AFD Wählern ist der Kleingeist. Und die Angst. So wie es Frau v.Rönne ganz treffend beschreibt.