Die Wissenschaftsminister von Bund und Ländern haben sich auf eine dauerhafte Finanzierung der Hochschulen geeinigt. Es sollen weitere Milliarden fließen.

Bund und Länder haben sich über eine Nachfolge für den derzeitigen Hochschulpakt verständigt. Der Bund werde seine Mittel künftig dauerhaft zahlen, auch um mehr unbefristete Stellen an den Hochschulen zu ermöglichen, sagte Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) nach Beratungen mit den Wissenschaftsministern der Länder in Berlin.

Von 2021 bis 2023 werde der Bund jährlich 1,88 Milliarden Euro zur Verfügung stellen, ab 2024 soll die Summe auf 2,05 Milliarden Euro steigen. Die Länder steuern jeweils die selbe Summe bei. Auf den bisherigen Hochschulpakt, der im kommenden Jahr ausläuft, soll der "Zukunftsvertrag Studium und Lehre" folgen. Außerdem sollen die Mittel für die außeruniversitäre Forschung jährlich um drei Prozent steigen.

Die Einigung bringe für Hochschulen und Forschungseinrichtungen "langfristige Planungssicherheit", sagte Karliczek.

Die Vorsitzende der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK), die Bremer Senatorin Eva Quante-Brandt (SPD), sprach von einem "Durchbruch". Die Vereinbarung werde es den Ländern erlauben, die im Rahmen des Hochschulpaktes aufgebauten Studienkapazitäten zu erhalten und zugleich Studium und Lehre weiter zu verbessern.