Eduard Zwick eröffnete Ende der Sechzigerjahre in Bad Füssing die Johannesbad-Therme. Man nannte ihn den "Bäderkönig". In den Achtzigerjahren floh er mit 71 Millionen Mark Steuerschulden in die Schweiz. Seinen Sohn Johannes, an den er das Unternehmen übergeben hatte, verhaftete die Polizei vor den Augen seiner Kinder wegen Mithilfe zur Steuerhinterziehung. Am Ende wurde er freigesprochen. Heute betreibt die Johannesbad-Gruppe Kliniken, Gesundheits- und Rehazentren, Hotels und Fachschulen in ganz Deutschland. Das Unternehmen hat rund 2.000 Mitarbeiter, macht etwa 130 Millionen Euro Umsatz im Jahr. Bald soll die dritte Generation übernehmen. Caroline, Johannes und Markus sind Anfang 30. Wie war es für die Enkel des Bäderkönigs, mit dem Unternehmen aufzuwachsen? Wie haben sie ihren Weg gefunden? Wir haben sie einzeln danach gefragt. Ein Mosaik ihrer Erinnerungen.