Wer ein WG-Zimmer in einer der großen deutschen Städte sucht, bekommt erst mal einen Schock. In den beliebten Stadtteilen kosten ein paar Quadratmeter oft bis zu 600 Euro, egal ob in Berlin-Friedrichshain, in München-Schwabing oder Köln-Ehrenfeld. Doch es gibt Hoffnung: die Randgebiete. Wir können jetzt dorthin ziehen und sie erobern. Schon in den Neunzigerjahren sind junge Entdecker in Viertel gezogen, in denen es noch ein bisschen schäbig aussah und ausgestorben auf den Straßen war. Dorthin, wo die Mieten noch bezahlbar waren. Damals waren das Berlin-Mitte oder das Hamburger Schanzenviertel. Heute sind es Berlin-Lichtenberg oder Hamburg-Barmbek-Nord. Denn weniger Miete zahlen bedeutet mehr Freiheit, um Ateliers, Bars oder Cafés zu eröffnen. Studierende, Künstler und Gründer haben uns erzählt, wie sie ihre Hood zu ihrem Zuhause gemacht haben.