Warum die Körperhaltung Stabilität verleiht und wie man im Gruppengespräch Lösungen für ein Problem findet.

Übung 1 – Ideenvielfalt

In einer Kleingruppe (3 bis 6 Personen) lassen sich in einer kollegialen Beratungssituation vier zentrale Kompetenzen (Offenheit, Meinungsvielfalt, Kreativität und Networking) üben:

1. Einer ist der Fallgeber. Er stellt eine Frage, auf die er selbst keine zufriedenstellende Antwort findet, und beschreibt seine dazugehörige Situation. Der Rest der Gruppe hört zu, unterbricht nicht.

2. Sofern nötig, können die Zuhörer nun nachfragen.

3. Die Zuhörer entwickeln Ideen und Lösungsansätze für den Fallgeber. Jeder kommt zu Wort, nur der Fallgeber macht sich Notizen.

Übung 2 – Körpersprache

Etwa eine halbe Minute lang eine zusammengekauerte Haltung einnehmen: Kopf hängen lassen, Schultern nach unten. Wie fühlt sich das an? Wie glaubhaft würde jetzt der Satz: "Mir gelingt alles, was ich angehe!" wirken? Nun in eine Power-Pose gehen – klarer Stand, stolz geschwellte Brust, Arme nach oben gereckt – und dann leise flüstern: "Ich bin ein totaler Versager." Passt nicht, oder?


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