Der Wechsel von der Uni in den ersten Job muss nicht in Stress ausarten. Wertvolle Impulse und konkrete Tipps liefert die Veranstaltungsreihe von TK und ZEIT Campus.

Wer kennt das nicht? Gerade eben hatte man noch die perfekte Antwort im Kopf, und plötzlich ist alles weg. Blackout! Die Hände schweißnass – kein Ton kommt mehr über die Lippen.

Stressfaktoren gibt es viele. Die Prüfungssituation in Schule oder Studium ist nur ein Beispiel. Im Berufsleben können etliche weitere Aspekte für Unwohlsein sorgen, wie: ungerechte Behandlung, Über-, aber auch Unterforderung oder schlicht der Geräuschpegel im Großraum. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge gehen 60 Prozent aller Arbeitsausfälle auf Stress zurück. Das muss nicht sein. Jeder kann lernen, sich gegen krank machende Stressoren zu wappnen. Wertvolle Impulse dafür liefert die Veranstaltungsreihe "Die ersten 100 Tage im Job". In Kooperation von der Techniker (TK) und ZEIT Campus werden hier Studierenden für den Wechsel von der Uni in den Job ganz konkrete Hilfestellungen gegeben. Denn Stress entsteht vor allem in Situationen, denen man sich nicht gewachsen fühlt. Der Berufseinstieg kann durch Verunsicherungen geprägt sein. Die zahlreichen beruflichen Möglichkeiten müssen mit den eigenen Stärken und Zielen in Einklang gebracht werden. Das kann auch mal stressen. In dieser Phase kann es hilfreich sein, sich so viel Input wie möglich einzuholen.


"SICH SELBST GUT REFLEKTIEREN ZU KÖNNEN IST EINE WICHTIGE BASIS DER STRESSPRÄVENTION"

 
Den Auftakt der TK-Tour an den Universitäten macht im Sommersemester die Uni Iserlohn (siehe Terminkalender). Diverse Personalexperten führender Firmen berichten aus ihrem Berufsalltag und sind offen für Fragen aus dem Plenum. Anschließend haben Studierende die Wahl zwischen zwei Workshops: "Bewerbung: So erkenne ich meine Stärken und bleibe gelassen", geleitet von Katrin Baum. Die Diplom-Psychologin weiß, wie wichtig eine gute Selbsteinschätzung ist: "Sich selbst gut reflektieren zu können ist eine ganz wichtige Basis der Stressprävention." Alternativ können sich Studierende auch bei der Diplom-Pädagogin Karolin Sommer- Baum coachen lassen: "Orientierung: So finde ich den Job, der zu mir passt". Die Teilnahme an beiden Workshops ist kostenlos, und sie finden regelmäßig großen Anklang. Dank praktischer Übungen kann man sich optimal auf Bewerbungssituationen vorbereiten und erhält konkrete Tipps für Anti-Stress-Techniken oder für die Jobsuche.

Das kann ungemein zur Entspannung beitragen – denn wer einen Job findet, der zu einem passt, ist erfolgreicher und zufriedener. Das zahlt automatisch auch auf die Gesundheit ein. Übrigens bietet die TK mit den TK-MentalStrategien ein Stresstraining speziell für Studierende an, das auch auf Stress im Berufsleben vorbereitet. tk.de, Suchbegriff: 2010268. Aber auch die anderen TK-Gesundheitskurse zur Stressbewältigung und Entspannung können dabei helfen, zu lernen, mit Stresssituationen entspannter umzugehen. tk.de, Suchbegriff: 2023138


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