Die unendliche Weite, das Rauschen der Wellen, der Geschmack salziger Luft: Der Ozean übt eine große Anziehungskraft auf uns aus. Denn Meer macht glücklich. Aber weshalb?


"Es gibt nichts zu verbessern, nichts was noch besser wär’, außer dir im Jetzt und Hier und dem Tag am Meer", rappen die "Die Fantastischen Vier" in ihrem Song "Tag am Meer". Und tatsächlich: Wenn es um die Wahl der Ferienregion geht, ist sich die große Mehrheit der Deutschen einig. Mehr als zwei Drittel der Bundesbürger bevorzugt im Urlaub das Meer, so eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid. Die See ist der Sehnsuchtsort vieler Menschen. Mit den Füßen im Sand den Blick in die Weite schweifen lassen, dem gleichmäßigen Wogen der Wellen lauschen und die frische salzige Luft einatmen, das sorgt für jede Menge Glücksgefühle – und die lassen sich sogar wissenschaftlich belegen.

 

Gehirn im Glücksmodus

So bestätigt eine Untersuchung der Universität Exeter den positiven Effekt des Meeres. Im Rahmen einer Datenanalyse von über 48 Millionen Menschen werteten die Forscher die Angaben zum Gesundheitszustand der Teilnehmer aus. Während es im Landesinnern der Mehrheit der Befragten "mittelmäßig" geht, fühlen sich die Küstenbewohner meist pudelwohl. Die Gründe: Ein Aufenthalt an der See kann das Gehirn anregen, Serotonin, Dopamin und Oxytocin zu produzieren. Diese Botenstoffe spielen eine wichtige Rolle in puncto Wohlergehen und Glücksempfinden. Zudem aktiviert der Meerblick diejenigen Bereiche im Gehirn, die für schöne Erinnerungen und emotionale Ausgeglichenheit zuständig sind. Das Lichtwellenspektrum der blau-grünen Meeresfarben wirkt zusätzlich beruhigend und stressmindernd.

 

Ähnliches gilt für das Rauschen der Wellen. Dieser gleichmäßige Rhythmus wirkt sich positiv auf den gesamten Organismus aus. Wissenschaftler der Universität Witten/Herdecke untersuchten, wie Wellenrauschen das Erleben beim Zahnarzt beeinflusst. Ergebnis: Die mit Meeresgeräuschen beschallten Patienten blieben ruhiger und empfanden weniger Schmerzen.

 

Alles im Fluss

Wie gut Wasser ankommt, zeigt auch ein Experiment, das der Meeresbiologe Wallace J. Nichols in seinem Buch "Blue Mind" beschreibt. Forscher der Universität Plymouth legten Testpersonen Bilder von natürlichen und städtischen Umgebungen vor, die diese beurteilen sollten. Dabei empfanden die Probanden jedes Foto, auf dem Wasser zu sehen war – und sei es nur in Form eines Brunnens –, positiver als alle Bilder, auf denen keines vorhanden war.

 

Doch das blaue Nass bringt nicht nur Erholung und Entspannung, sondern fördert obendrein die Konzentration. Bei einer weiteren Untersuchung, die Nichols in seinem Buch erwähnt, legten Wissenschaftler einer Gruppe von Studenten unterschiedliche Bilder vor. Diejenigen, die Aufnahmen vom Meer betrachteten, erreichten bei einem anschließenden Test eine höhere Punktzahl als jene, die Stadtlandschaften anschauten. Dabei steigert nicht nur der Blick aufs Wasser die Konzentrationsfähigkeit. Wer ausreichend trinkt, bringt sein Gedächtnis zusätzlich in Schwung. Praktisch und immer dabei: BRITA fill&go Vital. Die handliche 600-Milliliter-Flasche lässt sich mit Leitungswasser befüllen und sorgt dank Aktivkohlefilter für frisches und wohlschmeckendes Trinkwasser – unterwegs und auf Reisen.

 

Wohin der nächste Trip geht? Da gibt es wohl keine zwei Meinungen.

 Zurück zur Übersicht