Die Erzeugung von regenerativer Energie ist eine essenzielle Komponente der zukünftigen Energieversorgung.

Effizienzrekorde mit dem wasserstoffbetriebenen Rennwagen des Instituts für Regenerative Energie Systeme

Diesem gesellschaftlich relevanten Thema nimmt sich die Hochschule Stralsund mit dem Forschungsschwerpunkt Regenerative Energietechnik und Wasserstofftechnologie an. Das Institut für Regenerative Energiesysteme (IRES) gilt mit seinen Laboren und den Forschungen zur Speicherung, zur Wandlung und zum Einsatz von erneuerbaren Energien als international wegweisendes Kompetenzzentrum.

Mit der interdisziplinären Forschung auf diesem Gebiet konnte das Institut als Vorreiter Systeme und Strukturen in diesem aktuellen Diskurs etablieren sowie Prototypen entwickeln. "Der wachsende Bedarf an Energie, die Verknappung fossiler Ressourcen und die aktuellen Umweltbelastungen erfordern eine Umstrukturierung der Energiewirtschaft", warnt Prof. Dr. Johannes Gulden. Weltweit führt dies zu einem verstärkten Einsatz erneuerbarer Energie, vorwiegend aus der Nutzung von Wind und Sonne mit den sich daraus ergebenden fluktuierenden Einspeiseleistungen ins Stromnetz. Daraus ergibt sich ein Forschungsbedarf hinsichtlich Speicherlösungen sowie der intelligenten Vernetzung von Erzeugern, Speichern und Verbrauchern. Dazu wird nicht nur die Entwicklung integraler Energieversorgungslösungen, sondern auch die Verstetigung der Einspeisung von Windenergie in das Stromnetz wissenschaftlich untersucht. Auch die Nutzung solarer Strahlungsenergie wird bedarfsorientiert erforscht. Außerdem sind der Einsatz von Wasserstoff in Brennstoffzellen und dessen Speicherung für die Mobilität der Zukunft wissenschaftliche Arbeitsschwerpunkte des Institutes.

Vor dem Hintergrund, dass die Region Rügen-Stralsund auf Bundesebene als Wasserstoff-Modellregion ausgewählt wurde und die Hochschule in Zusammenarbeit mit kompetenten Industriepartnern steht, öffnen sich breite Anwendungsfelder im Bereich der Schifffahrt und im öffentlichen Verkehr. Die am IRES entwickelte H2-Brenstoffzellentechnologie ist mittlerweile soweit fortgeschritten, um einen wesentlichen Beitrag zur Energie- und Mobilitätswende zu leisten sowie die Umsetzung der Wasserstoffinitiativen des Bundes voranzubringen.




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