Die Technische Universität Kaiserslautern (TUK) hat sich seit ihrer Gründung 1970 zu einer interdisziplinären Forschungsuniversität mit einer zukunftsorientierten Lehre entwickelt.

Interdisziplinarität spielt in der Forschung an der TUK eine große Rolle: In vielen Projekten arbeiten beispielsweise Teams aus Chemie, Physik, Biologie und Materialwissenschaft zusammen. (Foto: TUK)

Als einzige Technische Universität in Rheinland-Pfalz liegen ihre Schwerpunkte in der Grundlagen- und anwendungsorientierten Forschung breit gefächert, von der Wechselwirkung von Licht, Spin und Materie über mathematische Modelle und Simulationen, die etwa in den Ingenieurwissenschaften zum Einsatz kommen, bis hin zu Systembiologie und Biotechnologie. Aber auch Hochleistungswerkstoffe und -konstruktionen, Ressourceneffizienz und nachhaltige Entwicklung sowie Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft prägen ihr Profil.

Das Ziel: Technologien für die Zukunft entwickeln, in der Anwendung optimieren und ihre Auswirkungen auf Gesellschaft, Umwelt und Wirtschaft erforschen.

So beschäftigt man sich an der TUK etwa mit neuen Mikrostrukturen von Bauteiloberflächen, um energiesparsame Antriebe zu entwickeln. Außerdem untersuchen Forscherinnen und Forscher, wie sich Nutzpflanzen an sich verändernde Klimabedingungen anpassen, oder arbeiten an Computeralgebra-Systemen, die mathematische Grundprobleme lösen sollen. Zudem gehen sie Quantensystemen auf den Grund, um etwa neue Sensoren und Bauteile für leistungsstarke Computer zu entwickeln.

Interdisziplinarität wird an der TU Kaiserslautern großgeschrieben. Das Landesforschungszentrum Optik und Materialwissenschaft (OPTIMAS) schlägt die Brücke zwischen Physik, Chemie, Biologie und Materialwissenschaften und arbeitet etwa an Datenspeichern von morgen, bei denen große Moleküle Verwendung  finden. In anderen Bereichen wird die Zusammensetzung des Bodens auf dem Mars untersucht und Techniken für das Büro von morgen entwickelt. Große Außenwirkung erzielt die Kaiserslauterer Forschung auch zu Algorithmen und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft und Politik sowie zur Künstlichen Intelligenz.

Weltweit bekannt ist die TUK zudem für ihre Nutzfahrzeug-Forschung: Maschinenbauer, Elektrotechniker und Informatiker arbeiten daran, LKWs, Busse oder Mähdrescher smarter für die Zukunft zu machen.

Die TUK ist auch exzellent vernetzt. Zahlreiche Forschungsinstitute liegen direkt neben dem Campus, darunter das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), zwei Fraunhofer-Institute sowie das Max-Planck-Institut für Softwaresysteme. Die TUK hilft dabei, Ausgründungen aus der Forschung zu vermarkten, und engagiert sich im Forschungsverbund "Science and Innovation Alliance Kaiserslautern", um den Forschungs- und Innovationsstandort Kaiserslautern bekannter zu machen.

Studieninteressierte finden hier über 100 Studiengänge, viele davon sind interdisziplinär ausgerichtet und einige können am Fernstudienzentrum DISC berufsbegleitend absolviert werden. Die TUK ist eine Campus-Uni mit familiärer Atmosphäre und offenen Türen. Labore und Hörsäle sind nah beieinander. Durch ihre Lage am Rande des Pfälzer Waldes, der das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands ist, bietet sich Studierenden und Beschäftigten durch viele Mountainbike- und Wanderstrecken ein enormer Freizeitwert.


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