Teilhabe ist die bestimmende Leitidee in Lehre und Forschung an der Evangelischen Hochschule Darmstadt (EHD).

Prof. Dr. Katharina Gerarts mit Studierenden. (Foto: EHD)


Die Evangelische Hochschule hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Gründe für Ausschließung von Menschen zu untersuchen und Ideen für Teilhabe zu entwickeln und praktisch auszugestalten. Ihre Studiengänge und Weiterbildungsangebote qualifizieren für das Sozial- und Gesundheitswesen. Das Besondere liegt in der klaren ethischen Ausrichtung und Werteorientierung. Es geht um ein Bewusstsein dafür, dass Menschen stets auch Ressourcen haben, die sie in ihre eigene Lebensgestaltung und in die Gemeinschaft einbringen können.

Zahlreiche Forschungsprojekte kreisen um die Frage, wie Teilhabe gefördert werden kann. Was macht zum Beispiel ein gutes Kinderleben aus? Wie können die Rechte von Kindern in Hessen gestärkt werden? Fragen, mit denen sich Dr. Katharina Gerarts, Professorin für Kindheitswissenschaften im Studiengang Childhood Studies, beschäftigt. Ihre Kollegin Prof. Dr. Susanne Gerner vom Studiengang Soziale Arbeit untersucht die Lebenssituation von Mädchen und Frauen mit Beeinträchtigungen in Marburg. Wie lassen sich ihre Anliegen einbinden und in der Kommune stärker berücksichtigen? Die Forschungsprojekte der Evangelischen Hochschule haben oft einen starken regionalen Bezug.

Lösungen für das Leben in strukturschwachen Regionen erarbeitet das Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft (IZGS) der EHD. Wie können neue Technologien ein selbstbestimmtes Leben im Alter unterstützen? Wie lassen sich diese mit sozialen und pflegerischen Dienstleistungen sowie Freiwilligenengagement sinnvoll verbinden? Welche Potenziale bieten Sharing and Caring Communities als selbstorganisierte Unterstützungsnetzwerke? Das IZGS arbeitet hierfür mit Partnern aus Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung eng zusammen.


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