Wissenschaftliche Exzellenz – das ist der Anspruch an die Menschen, die im Deutschen Zentrum für Luft- und Raum­fahrt (DLR) an den kompliziertesten Frage­stellungen unserer Zeit forschen.

Dr. Florian David, stellvertretender Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation, vor seinem Büro in Oberpfaffenhofen bei München. © DLR/Enno Kapitza


Wir sind heute Zeugen eines rasanten technologischen und gesell­schaftlichen Wandels. Die immer kürzeren Innovations­zyklen verdanken wir der Kreativität vieler kluger Köpfe, die sich aus­tauschen und kooperieren – über nationale Grenzen und über die Grenzen von Disziplinen hinweg.

Für Dr. Florian David ist Exzellenz denn auch mehr ein Weg als ein Ziel: "Heraus­ragende wissen­schaftliche Qualität und über­durch­schnittlichen Erkenntnis­gewinn können wir nur erzielen, wenn wir täglich höchste Ansprüche an uns selbst stellen, Ergebnisse immer wieder hinter­fragen und niemals schon auf halber Strecke zufrieden sind", betont der stell­vertretende Direktor des DLR-Instituts für Kommunikation und Navigation. Dafür braucht es aus­gezeichnete Wissen­schaftler­innen und Wissen­schaftler, aber auch die nötigen Rahmen­bedingungen.

Beim DLR werden Nachwuchstalente frühzeitig in die Projekt­arbeit eingebunden. Sie haben viele Freiräume, um sich wissen­schaftlich zu entfalten, eigene Ideen zu verfolgen – und Risiken einzugehen. "Um besondere Ergebnisse zu erzielen, müssen wir dorthin gehen, wo die Unsicher­heit am größten ist", erklärt Florian David. "Wenn wir vorher fast nichts über den Ausgang eines Experiments oder einer Mess­kampagne wissen, dann ist das Risiko für einen Fehl­schlag am höchsten – aber auch der potenzielle Erkenntnis­gewinn."

So spannend kann Spitzenforschung sein: Wissenschaftlerinnen und Wissen­schaftler aus drei DLR-Instituten revolutionieren mit digitalen Zwillingen die Flug­zeug­wartung, machen Satelliten schneller fit fürs Welt­all und erweitern mit Daten­management das Wissen über die Erde.

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