Der erfolgreiche Transfer relevanter Forschungs­ergebnisse in die Wirtschaft ist ein wichtiges Ziel zukunfts­weisender Forschung im Bereich CO2-neutraler Kraft­stoffe.

3-D-Darstellung der im Bau befindlichen Pilotanlage zur Synthese von Kraftstoffen aus erneuerbarem Strom, CO2 und Wasser. © INERATEC GmbH, Sunfire GmbH, Climeworks AG
Prof. Dr.-Ing. Peter Pfeifer, Mitgründer der Firma INERATEC GmbH. © KIT

"Das Interesse an umwelt­freundlicher Prozess- und Energie­technik treibt mich in meiner Forschung zur Synthese von CO2-neutralen Kraft­stoffen und Produkten seit mehr als zehn Jahren an", sagt Professor Peter Pfeifer vom IMVT, Initiator und Mit­gründer der INERATEC GmbH. "Die größte Freude bereitet mir dabei die praktische Anwendung der Erkenntnisse aus der Forschung. So war für mich die Idee zur Gründung der INERATEC GmbH mit dem Ziel der Vermarktung neuer chemischer Reaktor­techno­logien inklusive der dazu­gehörigen Anlagen­technik schlicht eine logische Konsequenz." Die dezentrale Verfügbar­keit erneuer­barer Energien und von CO2 als Kohlen­stoff­quelle macht kleinere Anlagen und neuartige Anlagen­konzepte attraktiv. Wichtig für den kommerziellen Erfolg sind dabei kompakte, effiziente und modulare Anlagen, die in Serie kosten­günstig produziert werden und dezentral hoch­wertige Kraft­stoffe erzeugen können. Pfeifer weiter: "Die Mit­arbeit im eigenen Unter­nehmen zeigt mir die Hindernisse auf, die bei der Umsetzung dieser Vision noch über­wunden und welche Rahmen­bedingungen durch die Politik noch gesetzt werden müssen. Gleich­zeitig befördert sie neue Ideen und eine ziel­gerichtete Forschung."


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