Bafög ist die wichtigste Finanzierungsquelle deutscher Studenten. Auch für einen Auslandsaufenthalt gibt es Geld vom Staat.

Neben der finanziellen Unterstützung durch die Eltern ist Bafög für Studenten die wichtigste Einnahmequelle. Ein Viertel von ihnen nimmt diese Förderung in Anspruch, im Schnitt bekommen sie monatlich 375 Euro. Der Höchstfördersatz liegt bei 585 Euro pro Monat für all diejenigen, die nicht mehr bei ihren Eltern wohnen.

Die Sätze hatten sich seit 2002 nicht mehr geändert. Ab dem Wintersemester 2008/2009 werden jedoch alle Bedarfssätze und Freibeträge deutlich erhöht. So steigt der Höchstfördersatz beispielsweise auf 643 Euro.

Die Hälfte des Bafögs wird als Zuschuss gezahlt, die andere Hälfte gibt der Staat als zinsloses Darlehen; am Ende des Studiums muss man also nur 50 Prozent der gesamten Fördersumme wieder zurückzahlen.

Um herauszufinden, ob man überhaupt Anspruch auf Bafög hat, ist der Bafög-Rechner des Bundesbildungsministeriums eine Hilfe. Wer alle Daten zur Hand hat, kann die Antragsformulare auch aus dem Internet herunterladen , sie ausdrucken und ausfüllen - ohne überhaupt ein Amt für Ausbildungsförderung betreten zu müssen.

Im Auslandssemester und bei -praktika zahlt der Staat extra Hilfen. Dieses Auslandsbafög gilt komplett als Zuschuss. Weitere Informationen gibt es bei den zuständigen Bafög-Ämtern .

Wer übrigens bei den Angaben schummelt, darf sich nicht wundern, wenn er Ärger bekommt. Die Ausbildungsämter prüfen stichprobenartig, ob die Antragssteller wirklich alle ihre Konten angegeben haben. Und fordern Geld zurück, wenn sie fündig werden.