Mit dem Auszug von zu Hause stellen sich viele Studierende die Frage: Wie verwalte ich mein Geld? Orientierung bietet ein Blick auf die Durchschnittszahlen.

Dieser Text stammt aus dem ZEIT Studienführer 2019/20. Das aktuelle Heft können Sie am Kiosk oder hier erwerben.

Ist es normal, wenn bei einem Wocheneinkauf 60 Euro draufgehen? Wie viel muss man für Lehrbücher ausgeben? Mit dem Studium startet man oft den ersten eigenen Haushalt. Damit verbunden sind viele kleine und große finanzielle Entscheidungen. Bei der Orientierung hilft der Blick auf die Durchschnittsausgaben von Studierenden.

2016 hat das Deutsche Studentenwerk diese in einer groß angelegten Studie ermittelt, in die die Angaben von 55.000 Studierenden eingeflossen sind. Die nächste Studie dieser Art wird es voraussichtlich erst wieder im Jahr 2020 geben. Im Schnitt hat ein Studierender demnach 918 Euro im Monat zur Verfügung. In den Tabellen unten siehst du, woher das Geld kommt und wohin es geht.

Im Posten "Krankenversicherung, Arztkosten, Medikamente" stecken auch die Versicherungsbeiträge von älteren Studierenden, die nicht mehr bei den Eltern mitversichert sein dürfen. Bist du mitversichert, kommst du günstiger weg. Dafür sind die 323 Euro Durchschnittsmiete eher niedrig, denn zum einen sind die Mieten seit der Erhebung angestiegen, und zum anderen stecken in dem Betrag auch die günstigen Wohnheimmieten.