Noch bis zum 31. Oktober reicht die Bewerbungsfrist für das Aufbaustudium "Addiction Prevention and Treatment" an der Katholischen Fachhochschule Nordrhein-Westfalen (KFHNW). Der Master of Science mit den Schwerpunkten Suchtprävention und Suchttherapie richtet sich an diplomierte Sozialarbeiter und - pädagogen, Psychologen und Ärzte. Das berufsbegleitende Studium dauert insgesamt vier Semester und kostet 8000 Euro.

Rund ein Drittel der Bewerber erhält im Schnitt einen Studienplatz. Die Noten der Interessenten spielen in den beiden Aufnahmeinterviews eine weniger große Rolle. "Entscheidend ist die persönliche Qualifikation", erläutert Studiengangsleiter Professor Michael Klein gegenüber ZEIT.de. Interessenten sollten zudem beruflich mit Suchtkranken arbeiten.

Studierende, die den Schwerpunkt "Suchttherapie" wählen, erhalten zusätzlich zu dem Master das Zertifikat "Suchttherapeut". Diese Weiterbildung ist vom Verband der Deutschen Rentenversicherungsträger, laut Klein die "Aufsichtsbehörde für Sucht- und Drogentherapie", anerkannt. Für Studierende mit dem Schwerpunkt "Suchtprävention" gibt es kein zusätzliches Zertifikat. Bis Ende 2004 will die KFHNW das Masterprogramm bei AQAS akkreditieren, einer regionalen, nicht fachgebundenen Agentur in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz.

www. kfhnw.de/koeln/fortbildung/sp_auto_200.php