Der Cannabisbesitz ist in Deutschland verboten. Aber mal ehrlich: Haben Sie nicht selbst in Ihrer Jugend mal einen Joint geraucht oder tun das heute noch?

Öffentlich diskutiert wird meist nur, ob Cannabis legalisiert werden sollte – in der Debatte werden dann schnell die Risiken mit denen bisher legaler Drogen wie Alkohol oder Nikotin abgewogen. Doch ein echtes Bild davon, wie Deutschland mit Cannabis umgeht, entsteht nicht. Übers Kiffen reden die Deutschen nur im Privaten.

ZEIT ONLINE möchte das Thema Kiffen enttabuisieren und unterstützt auch deshalb den Global Drug Survey 2014 – eine internationale Umfrage, die ermittelt, wie, wann und warum Menschen verschiedenste Drogen nehmen. Anders als andere Erhebungen erfasst diese Umfrage nicht nur diejenigen, die aufgrund ihres Drogenkonsums süchtig und krank geworden sind, sondern auch Menschen, die einen für sie selbst unproblematischen Umgang damit gefunden haben. Deshalb möchten wir auch von Ihnen wissen, welche positiven und negativen Erfahrungen Sie mit dem Kiffen haben.

Welche Rolle spielt Kiffen in Ihrem Alltag? Hat es Sie oder Freunde verändert? Welche lustigen, traurigen oder besonderen Erlebnisse verknüpfen Sie damit?  

Bitte senden Sie uns Ihre Beiträge über das Leserartikel-Formular. Ausgewählte Texte werden wir veröffentlichen. Bitte achten Sie darauf, dass Ihr Beitrag keinen Kommentarcharakter hat, sondern eine Geschichte erzählt, die Sie selbst erlebt haben. Und bitte schreiben Sie Ihre Texte so, dass wir Sie unter Ihrem Klarnamen veröffentlichen können.

Sie können auch direkt die weltweit größte Umfrage zum Drogenkonsum, den Global Drug Survey, unterstützen. ZEIT ONLINE will von Ihnen wissen, welche Drogen Sie nehmen und wie oft – vom Bier oder Wein am Abend, über den gelegentlichen Joint bis hin zu Medikamenten und harten Rauschmitteln wie Kokain. Das kann helfen, über die positiven wie negativen Folgen von Rauschmitteln unabhängig aufzuklären.

An der Umfrage können Sie hier online teilnehmen. Bitte lesen Sie auch die Hinweise zum Datenschutz. Die Initiatoren des Global Drug Survey versichern, ihre Angaben anonym und vertraulich zu behandeln. Weitere Informationen zur Umfrage und warum ZEIT ONLINE sich daran beteiligt, finden Sie hier.