Hinweis: Der hier ursprünglich veröffentlichte sehr persönliche Text einer Mutter hat unter unseren Lesern und auch in unserer Redaktion eine heftige Diskussion ausgelöst. Er widerspricht der redaktionellen Linie von ZEIT ONLINE im Umgang mit dem Thema Suizid. Und er vermittelt ein falsches Bild von psychischen Erkrankungen und den heutigen Behandlungsmöglichkeiten.

Deshalb haben wir uns entschieden, ihn hier nicht stehen zu lassen. Stattdessen haben wir mit einem Psychologen darüber gesprochen, welche Art von Berichterstattung dem Thema Suizid angemessen ist – und Angehörigen und Suizidgefährdeten sogar helfen kann. Das Interview können sie hier lesen.


Anmerkung der Redaktion: ZEIT ONLINE geht behutsam mit dem Thema Suizid um, da es Hinweise darauf gibt, dass bestimmte Formen der Berichterstattung zu Nachahmungsreaktionen führen können. Suizidgedanken sind häufig eine Folge psychischer Erkrankungen. Letztere können mit professioneller Hilfe gelindert und sogar geheilt werden.

Wer Hilfe sucht, auch als Angehöriger, findet sie etwa bei der Telefonseelsorge unter der Rufnummer 0800 - 111 0 111 und 0800 - 111 0 222. Die Berater sind rund um die Uhr erreichbar, jeder Anruf ist anonym, kostenlos und wird weder auf der Telefonrechnung noch dem Einzelverbindungsnachweis erfasst. Weitere Beratungsangebote sind etwa hier auf den Seiten der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention zu finden.

Hilfe für Angehörige Suizidgefährdeter bietet auch der Bundesverband der Angehörigen psychisch Kranker unter der Rufnummer 01805 - 950 951 und der Festnetznummer 0228 - 71 00 24 24 sowie der Emailadresse seelefon@psychiatrie.de.