Der Vorfall hat großes Aufsehen erregt – besonders in Italien: Ein offenbar psychisch kranker Mann stürzte sich am Wochenende mit einer Statuette auf Ministerpräsident Silvio Berlusconi und brach ihm die Nase. Kurz nach diesem Vorfall sind auf Facebook diverse Gruppen gegründet worden, die den Angreifer unterstützen.

Damit soll nun möglicherweise Schluss sein: Wie die Website netzpolitik.org berichtet, will der italienische Innenminister Roberto Maroni mit Sperren dagegen vorgehen. Die Seite beruft sich dabei auf die britische Zeitung Telegraph.



Italien hat bereits eine bestehende Zensurinfrastruktur, die sich bisher ausschließlich gegen Kinderpornografie richtet, berichtet die Seite. Das System sei laut Wikileaks "quasi freiwillig". Es basiere ähnlich dem deutschen "Zugangserschwerungsgesetz" auf DNS-Blocks.

In vergangenen Juni veröffentlichte Wikileaks einen Ausschnitt der Zensurliste.