Als am Freitag bekannt wurde, dass die Daten von etlichen Prominenten und Politikern öffentlich zugänglich gemacht worden waren, reagierten einige verwundert auf die Berichterstattung. Die mediale Aufmerksamkeit sei schon etwas bizarr, schrieb etwa die Twitch-Streamerin Reklamedame auf Twitter. Schon seit Jahren kämpften Menschen, die online bekannt seien, gegen sogenannte Doxer, würden aber nicht ernst genommen. "Aber nun, da es Politiker trifft, ist das natürlich anders."

Solche Reaktionen kamen auch von anderen Menschen, unter anderem von ZEIT-ONLINE-Nutzerinnen und -Nutzern. Denn Doxing, also die Veröffentlichung privater Daten im Netz, ist online schon lange üblich. Auch der großen Öffentlichkeit eher unbekannte Personen wie etwa der YouTuber Drachenlord sind Opfer solcher Attacken geworden.

Wir wollen betroffenen Personen eine Möglichkeit geben, über ihre eigenen Erfahrungen mit Doxing zu berichten, und dadurch ein größeres Bewusstsein für die Häufigkeit dieser Form der Belästigung und Einschüchterung schaffen. Ihre private Adresse wurde auf Facebook geteilt? Ihre Telefonnummer in einem Forum publiziert? Ihre E-Mail-Adresse auf Twitter gepostet? Erzählen Sie uns von Ihren Erfahrungen in den Kommentaren oder im Formular – gerne auch anonym.

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