Computer-Hacker haben das private Mail-Konto des Holocaust-Leugners David Irving geknackt und Inhalte daraus im Netz veröffentlicht. Er musste daraufhin Stationen seiner aktuellen Lesereise absagen. Die Gruppe, die sich selbst "Antifaschistische Hacker" nennt, machte auch die Namen von Anhängern, Spendern und Teile privater Korrespondenzen publik. Sie bezeichneten das als eine "Warnung an all diejenigen, die Leute wie David Irving unterstützen".

So sehr man Irving wünscht, dass seine Lesereise ausfällt - heiligt der Zweck alle Mittel? Darf man sich in private Mail-Konten hacken, um Neonazis, Geschichtsrevisionisten oder andere Übeltäter zu outen? Und wer darf das entscheiden?

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