Bei einem Hacker-Angriff auf den US-Softwarekonzern Adobe Systems sind Daten von 38 Millionen Kunden erbeutet worden. Dabei gehe es um Benutzernamen und verschlüsselte Passwörter, teilte das Unternehmen mit. Die Nutzer seien informiert und die Passwörter zurückgesetzt worden. Bisher seien keine unberechtigten Zugriffe auf die betroffenen Konten festgestellt worden, hieß es.

Zunächst war von rund 2,9 Millionen betroffenen Kunden die Rede gewesen. Außerdem hatten Unbefugte auf den Software-Code mehrerer Programme zugegriffen. Darunter seien das bekannte PDF-Programm Adobe Acrobat und – wie jetzt bekannt wurde – auch Teile des Bildbearbeitungsprogramms Photoshop.

Unter den 38 Millionen Datensätzen seien auch nicht mehr genutzte und ungültige Benutzernamen gewesen, berichtete die New York Times unter Berufung auf Angaben des Konzerns. Wie viele aktive Nutzerkonten betroffen waren, wurde nicht bekannt. Bei der ersten Zahl, 2,9 Millionen Kunden, ging es auch um verschlüsselte Kreditkarten-Informationen. Adobe gehe aber nicht davon aus, dass auch unverschlüsselte Zahlungsinformationen gestohlen worden seien, hieß es damals.