Kameras an Bahnhöfen könnten bald Menschen in Not erkennen oder nicht zuordenbare Gepäckstücke identifizieren – das verspricht das Projekt Sicherheitsbahnhof, für das der KI-Campus des Innenministeriums gemeinsam mit der Bahn und der Bundespolizei an Sicherheitskonzepten unter anderem am Berliner Südkreuz forscht. Mithilfe künstlicher Intelligenz sollen Systeme die Bundespolizei auf ungewöhnliche Vorkommnisse aufmerksam machen. Das diene der "Abwehr von Gefahren" sowie der Strafverfolgung auf Bahnhöfen und in Zügen. 9.000 Kameras sind dafür bereits im Einsatz an Bahnhöfen, bis 2024 sollen es 11.000 sein.
Videoüberwachung: Bundesregierung ignoriert Fragen nach Risiken von Videoüberwachung
Mehr und hochauflösendere Kameras sollen Bahnhöfe sicherer machen. Über die Risiken dieser Überwachungstechnologie wollen die Verantwortlichen aber nicht sprechen.