And Yet it Moves

Rennen, springen, Rätsel lösen: Plattform-Puzzles gibt es zuhauf. Für gewöhnlich ist die Schwerkraft der größte Feind des Spielers. And Yet It Moves ändert die Kräfteverhältnisse: Mit den Pfeiltasten lässt sich die Spielwelt in 90-Grad-Schritten drehen: Böden werden so zu Decken, Tunnel zu Schächten und umgekehrt. Mittels Rotation bahnt sich der Spieler einen Weg durch Höhlen, Dschungel und psychedelisch leuchtende Labyrinthe, löst Physik-Rätsel und wagt auch schon mal den Sprung ins Ungewisse. Weiter kommt nur, wer wortwörtlich um die Ecke denkt – und bei den zunehmend anspruchsvollen Sprung-Dreh-Kombinationen das richtige Timing beweist. And Yet It Moves ist eine Augenweide: Sämtliche Vorder- und Hintergrundebenen bestehen aus eingescannten Papierschnipseln. "Die Collage-Technik ist aus der Not entstanden, denn wir hatten keinen Grafiker", sagt Peter Vorlaufer vom Entwicklerteam Broken Rules . AYIM begann als Studentenprojekt an der Technischen Universität Wien. Mittlerweile hat das Spiel eine weltweite Fangemeinde – auch dank der Möglichkeit, online in "Speedruns" gegeneinander anzutreten.

Für PC. Ab dem 1. Quartal 2010 auch für die Wii-Konsole.
Preis: 9 Euro (PC).
Entwickler: Broken Rules