Nur noch den einen Gegner besiegen, nur noch die eine Lootbox öffnen, nur noch das eine Level beenden: Games können faszinieren. So sehr, dass Spielerinnen und Spieler darüber die Zeit und andere Verpflichtungen vergessen.

Das kann problematisch sein. Menschen, die sich kaum noch vom Bildschirm lösen können, sind möglicherweise computerspielsüchtig. Die Weltgesundheitsorganisation hat dieses Phänomen erst kürzlich in den Katalog der Internationalen Klassifikation von Krankheiten (ICD-11) aufgenommen. Die sogenannte gaming disorder ist eine Verhaltenssucht. Die Symptome: Ein Spieler kann die Spieldauer kaum noch kontrollieren, gibt Games Vorrang vor allem anderen und macht selbst bei negativen Folgen weiter.

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Jetzt ist nicht jede, die stundenlang spielt, automatisch süchtig. Deshalb interessieren uns Ihre Erfahrungen: Spielen Sie Videospiele? Wie viel Zeit verbringen Sie vor der Konsole oder Ihrem Computer? Waren Sie schon mal besorgt, dass Sie zu viel zocken? Oder haben Sie die von der WHO beschriebenen Merkmale mal bei jemand anderes im Freundeskreis oder in der Familie beobachtet? Sind oder waren Sie selbst in Therapie?  

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