"Das Internet hat für Millionen Menschen das Leben besser gemacht. Aber das Internet hat auch seine dunklen Seiten", schreibt der amerikanische Autor Nicholas Carr in seinem Essay in der ZEIT.

Die Computerisierung habe es Unternehmen ermöglicht, alle Arten von Arbeitskräften zu ersetzen, qualifizierte wie ungelernte. Kurz: Für ein erfolgreiches Internet-Unternehmen braucht es nur wenige Mitarbeiter, denn virtuelle Güter bedürfen keiner personalintensiven Industrieproduktion. Carr macht das Informationszeitalter gar für den Untergang der Mittelschicht verantwortlich.

Die zunehmende soziale Spaltung der Gesellschaft ist in der Tat ein dringliches Problem. Aber ist dafür das Internet verantwortlich? Vernichtet die Digitalisierung Arbeitsplätze und die Mittelschicht, oder entstehen im Netz am Ende nicht viel mehr neue Handlungsfelder und Jobs? Diskutieren Sie mit!