Im letzten Quartal sind über die Website Amazon.com auf hundert Hardcover-Verkäufe im Schnitt 143 elektronische Bücher für das mobile Lesegerät Kindle gekommen, teilte Amazon in den USA mit. Im vergangenen Monat seien es sogar 180 E-Books auf hundert Bücher mit festem Einband gewesen. Dabei sind kostenlos angebotene E-Books – zum Beispiel solche Titel, bei denen die Urheberrechte ausgelaufen sind – nicht mitgezählt worden. Im ersten Halbjahr 2010 hätten sich die Verkäufe der digitalen Bücher im Jahresvergleich verdreifacht. Absolute Zahlen nannte Amazon nicht.

Zu dem Erfolg beigetragen habe die Tatsache, dass Amazon den Preis für sein Lesegerät Kindle in den USA von 259 auf 189 Dollar herabgesetzt habe, sagte Konzernchef Jeff Bezos. Allerdings können die Bücher auch auf andere Geräte wie iPhones und iPads oder seit Ende Juni auch auf Mobiltelefone mit Googles Betriebssystem Android heruntergeladen werden, wenn man ein entsprechendes Programm installiert.

Amazon nannte erneut keine Zahlen zum Absatz des Kindle. Es hieß nur, es sei der populärste Artikel im Angebot. Den Absatz der Kindle-E-Books verglich Amazon nur mit dem gebundener Bücher – Taschenbücher wurden nicht erwähnt.