YouTube will die Verbreitung von Hassbotschaften weiter einschränken. Rassistische Videos und Beiträge mit diskriminierenden Botschaften über Menschen bestimmter Religionen oder sexueller Orientierungen würden fortan verboten, teilte das Unternehmen mit. Dazu gehörten auch Videos, welche "die Nazi-Ideologie verherrlichen".

Die Tochterfirma des Internetkonzerns Google wies darauf hin, dass sie von jeher Richtlinien gegen Hassbotschaften habe. Bereits vor zwei Jahren seien die Maßnahmen gegen rassistische Videos verschärft worden. Mit den jetzigen Schritten werden den Angaben zufolge die Regeln zur Löschung bestimmter Videos präzisiert. YouTube zufolge werden auch diskriminierende Aussagen, die sich auf Geschlecht und Alter anderer Menschen beziehen, verboten. 

Der Druck auf Plattformen wie YouTube und Facebook, die dort veröffentlichten Inhalte stärker zu prüfen, hat in den vergangenen Jahren zugenommen. Im Jahr 2017 hatten sich Werbekunden von YouTube beschwert, nachdem deren Anzeigen im Umfeld extremistischer Videos und pädophiler Kommentare zu Videos mit Kindern gelandet waren. Das Unternehmen kündigte daraufhin an, die Zahl der Mitarbeiter zu erhöhen, welche die Inhalte prüfen sollen.