Der Smarty Ring sticht in der Gruppe der sogenannten Wearables heraus: Der Metallring mit Bluetooth-Anbindung ans Smartphone soll – ähnlich wie eine Smartwatch – als Zweitdisplay genutzt werden. Finanziert wird die Entwicklung und Produktion des ungewöhnlichen Rings über die Crowdfunding-Plattform Indiegogo.

Der Ring zeigt zum Beispiel SMS oder E-Mails an, die auf dem Smartphone eingehen. Dank einer einfachen Tastensteuerung können Träger aber auch einfache Befehle ans Mobiltelefon übermitteln, etwa zum Abspielen von Musik. Auch als Fotoauslöser oder zum Annehmen von Gesprächen kann der Ring eingesetzt werden. Das gewölbte monochrome LC-Display zeigt auf Wunsch zudem die Uhrzeit an. Die Konfiguration erfolgt über eine Begleit-App, die es für Android und iOS geben soll.

Die Leistungswerte, die das Entwicklerteam auf Indiegogo auflistet, klingen interessant. Allerdings fehlt bisher ein funktionsfähiger Prototyp. Die Akkulaufzeit soll 24 Stunden betragen, was angesichts des eingesetzten 22-Milliamperestunden-Modells, das per Induktion geladen wird, ein enorm guter Wert wäre. Das Techblog The Verge bezeichnet die Angabe deshalb als "dubios".

Der Akku des Smarty Ring soll etwa drei Jahre halten. Im Preis ist ein einmaliger Akkuwechsel enthalten.

Mit einer Stärke von vier Millimetern wird der Smarty Ring sehr dick ausfallen.

Der aus Stahl gefertigte Ring soll zudem noch wasserfest sein. Natürlich werden verschiedene Ringgrößen angeboten, wobei die Materialstärke rund vier Millimeter betragen soll, was den Ring sehr klobig machen dürfte.

Bislang sind etwa 145.000 US-Dollar zusammengekommen, obwohl die Entwickler nur 40.000 US-Dollar benötigen. Die Crowdfunding-Kampagne endet am 11. Dezember.

Der Ring soll 175 US-Dollar kosten. Die Auslieferung soll, wenn alles gutgeht, im April 2014 beginnen.

Erschienen bei Golem.de