Die deutschen Modellflieger sehen sich durch eine geplante Änderung der Luftverkehrsordnung in ihrer Existenz bedroht. Der Deutsche Modellflieger Verband (DMFV), der 87.000 Hobbypiloten vertritt, und der Deutsche Aero Club (DAeC) fordern das Ministerium auf, den Modellflug nicht weiter zu beschränken. Für Ende Mai sei ein Spitzentreffen mit dem Verkehrsministerium auf der Wasserkuppe in Hessen geplant, sagte DAeC-Präsident Wolfgang Müther der Deutschen Presse-Agentur.

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will mit seinem Gesetzesvorstoß den Wildwuchs von Drohnen am Himmel begrenzen, um Unfälle und Verletzungen der Privatsphäre zu verhindern. Der DMFV stört sich vor allem an einer geplanten Höhenbeschränkung auf maximal 100 Meter, die auch die Modellflieger treffen könnte. Er sehe durch die Beschränkung "keinen Sicherheitsgewinn", sagte DMFV-Präsident Hans Schwägerl. Sie könne aber das "Aus" für die Hobbyflieger bedeuten.