Aufstehen, bevor die Sonne über die schneebedeckten Gipfel des Bergkamms steigt. Eine Salzfährte auslegen. Weiterziehen zur nächsten saftigen Weide. Einen Zaun setzen. Einen Kaffee kochen. Eine selbst gedrehte Zigarette anzünden. Den Schäferhund füttern. Ein entwischtes Lamm zur Herde führen. Ein krankes Schaf behandeln. Nachtruhe in einer wettergegerbten Holzhütte. Vielleicht ist dies eine sehr verklärende Beschreibung. Vielleicht ist das Hirtendasein aber auch – ganz unabhängig vom Standpunkt – ein gutes, ein wahres Leben.