Grönland schmilzt schneller, als Wissenschaftler zunächst annahmen. Genauer gesagt: viermal schneller als noch 2003. Die Gletscher vor der Küste stoßen immer größere Eisbrocken ab, die dann im Atlantik schmelzen. Satellitenaufnahmen zeigen, dass die arktische Insel zwischen 2002 und 2016 jährlich rund 280 Milliarden Tonnen Eis verloren hat. Diese Menge allein reicht aus, um den Meeresspiegel weltweit um etwa 0,08 Zentimeter pro Jahr anzuheben. Natürlich greift nicht nur das Schmelzwasser ins globale Ökosystem ein, sondern auch das Verschwinden der Gletscher selbst. Mit ihnen verliert die Erde einen einzigartigen Lebens- und Kulturraum. Wir zeigen Bilder, die in und um Tasiilaq an der Ostküste Grönlands entstanden.