Seit Freitag streiken die Flugbegleiter der Lufthansa, die in der Gewerkschaft Ufo organisiert sind. Die Stewardessen und Stewards wehren sich damit gegen geplante Tarifänderungen, durch die sie unter anderem in der Alters- und Übergangsversorgung schlechter gestellt seien. Insgesamt 19.000 Flugbegleiter wollen bis zum 13. November die Arbeit niederlegen. Dadurch kann es an allen von Lufthansa angeflogenen Flughäfen zu Verspätungen und Streichungen von Flügen kommen. Flüge der Tochterunternehmen Germanwings und Eurowings finden laut Lufthansa regulär statt. Welche Flüge von den Streiks betroffen sind, gibt Lufthansa kurzfristig auf ihrer Webseite bekannt. Dort finden Reisende auch eine Liste der gestrichenen Flüge sowie aktuelle Informationen zu den An- und Abflugzeiten ihrer gebuchten Reise. Welche Betreuung wem im Streikfall zusteht und wer unter welchen Umständen Anspruch auf Erstattung der Flugtickets hat, erklärt unsere Kartengeschichte.

Reuters
Diese Rechte haben Fluggäste bei Streik

Diese Rechte haben Fluggäste bei Streik

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Die Rechte des Fluggasts

Fluggäste der Lufthansa müssen während des Streiks mit Verspätungen und Flugausfällen rechnen. Welche Ansprüche Passagiere im Ernstfall haben, regelt die EU-Verordnung 261/2004. Unser Überblick zeigt, wann ihnen Hilfe und Entschädigung zusteht.

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Ein Flug ist

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Verspätung beträgt

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Nach mindestens zwei Stunden Verspätung haben Reisende, deren Reiseziel bis zu 1500 Kilometer entfernt liegt, Anspruch auf Verpflegung, zwei kostenlose Telefonate oder zwei Emails. Dauert es mindestens eine Nacht bis zum nächsten Flug, muss die Fluggesellschaft für ein Hotelzimmer und den Weg zum Hotel aufkommen.

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