Für seine Serie "Nowhere in Particular" ist der Fotograf Matthias Heiderich von Vancouver über San Francisco bis nach Las Vegas gereist. Auf der Suche nach Orten, an denen mal Menschen lebten und arbeiteten. Ihn interessieren weniger die persönlichen Schicksale, die mit solchen Plätzen verknüpft sind. Seine Bilder sind eher nüchtern als nostalgisch. Seine Faszination gilt der besonderen Ästhetik einsamer Orte: verbarrikadierte Schaufenster, halb gestrichene Hauswände, leere Anzeigetafeln, der Schatten eines Palmwedels auf einem verwaisten Parkplatz.